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Kreisverkehrswacht Hameln-Pyrmont leistete 200 ehrenamtliche Stunden / Kleiner Verkehrssicherheitstag für Grundschüler geplant

Sicherheit im Straßenverkehr ist ihr Ziel

Aerzen. Die Kreisverkehrswacht Hameln-Pyrmont e. V. führte ihre Jahreshauptversammlung im Saal der Domänenburg in Aerzen durch. Klaus Stolzenberg, der Geschäftsführer des Vereins, berichtete den zahlreichen Mitgliedern und Gästen aus Politik und Verwaltung sowie zahlreichen Polizeibeamten aus dem Kreisgebiet sowie Lehrern und Erziehern über die verschiedenen Aktivitäten des Vereins im Bereich der Sicherheit im Straßenverkehr. In weit über 200 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden seien durch die Moderatoren des Vereins bei Veranstaltungen deutlich über 800 Einzelpersonen in Verkehrsfragen beraten und über Neuerungen des Straßenverkehrs informiert worden. Die Kommunen und Gemeinden im Landkreisgebiet wurden unterstützt, Spannbänder „Schule hat begonnen“; „Achten Sie auf Kinder“, wurden nach deren Anforderungen geliefert, und an vielen Grundschulen des Landkreises wurden die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen auf die Radfahrprüfungen vorbereitet sowie bei den praktischen Prüfungen unterstützt.

Besonders wies Klaus Stolzenberg auf das gemeinsam mit der Bürgerstiftung Weserbergland initiierte Projekt des „Kleinen Verkehrssicherheitstages“ für Grundschulen hin, der in diesem Jahr erstmalig durchgeführt werden soll. Die Idee hierbei ist, dass Schüler, Lehrer und Eltern einer im Kreisgebiet ansässigen Grundschule sich etwas zur Verbesserung der Verkehrssicherheit überlegen, dazu eine Schulveranstaltung organisieren, deren Planung und Durchführung durch die Kreisverkehrswacht Hameln-Pyrmont e. V. personell, finanziell und durch spezielle Angebote und Aktionen, je nach Wunsch, begleitet und unterstützt wird.

Ebenfalls im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden durch den Vorsitzenden des Vereins, Dr. Herbert Seutemann, Ehrungen von Kraftfahrern für jahrzehntelanges unfallfreies Führen von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr geehrt. Prof. Dr. Reinhilde Stöpp-

ler vom Institut für Sonderpädagogik an der Justus-Liebig-Universität Gießen informierte über Verkehrserziehung für Kinder mit Behinderung. Sie erläuterte darin verschiedene lerneinschränkende Mechanismen bei betroffenen Kindern und zeigte mögliche Lösungswege auf. Eine Diskussion rundete den Vortrag ab.

Geehrt wurden Ernst Liebig aus Emmerthal für 50 Jahre unfallfreies Fahren, Walter Bomhauer aus Bisperode für 60 Jahre unfallfreies Navigieren und Doris und Rudolf Heppe aus Aerzen für 40 und 50 Jahre unfallfreie Fahrt, Jutta Cordemann aus Hessisch Oldendorf für 50 Jahre unfallfreies Fahren ebenso wie Heinrich Hänsel aus Hameln für 50 Jahre unfallfreies Fahren.

Die unfallfreien Fahrer, v. li.: Ernst Liebig,

Walter Bomhauer, Doris und Rudolf Heppe, Jutta Cordemann und Heinrich Hänsel. Dahinter, v. li.: Brigitte Hörnicke und Dr. Herbert Seutemann.pr




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