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DLRG-Kraftfahrer absolvieren ein Fahrtraining auf dem Wouldham-Gelände

„Sicherheit geht vor Schnelligkeit“

HAMELN. Sicherheit ist wichtig. Deshalb veranstaltete die DLRG-Ortsgruppe Hameln jetzt ein Fahrtraining für die DLRG-Kraftfahrer. Außer dem Spaß nannten die Teilnehmer im Vorfeld das sichere Fahren und das Rückwärtseinparken mit einem Anhänger als Erwartungen.

Einsatzleiter Peter Breitkopf machte deutlich, dass den Fahrern während des Erfüllens hoheitlicher Aufgaben zumindest die gesetzlichen Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung im Umgang mit Sonder- und Wegerechten und beim Fahren in geschlossenen Verbänden bewusst sein sollten. Auf die theoretischen Grundlagen konnte deshalb nicht verzichtet werden.

Alle Teilnehmer waren aufgefordert, sich den elementaren Grundsatz „Sicherheit geht vor Schnelligkeit“ einzuprägen. Weiterhin bildete die Ladungssicherung ein Schwerpunktthema, für das der Fahrzeugführer verantwortlich ist. Somit erwarben einige Teilnehmer Kenntnisse und Fachbegriffe in unbekannten Themengebieten. Denn Flaggenführung im Verband, Marschgeschwindigkeit, der Faltenbalg der Auflaufbremse, die zulässige Zugkraft von Zurrgurten oder die Einhaltung von Stützlasten spielen im alltäglichen Leben keine Rolle.

Den Nachmittag verbrachten die Teilnehmer Andreas Lange, Torben Lauterbach, Maximilian Meyer, Stefanie Rahn, Niko Rathje, Julius und Maximilian Reiner, Jörg Schäfer und Claudia Vasentin auf dem Wouldham-Gelände, auf dem ausreichend Platz für Fahrübungen vorhanden ist. Das Gelände ist dazu hervorragend geeignet.

Die DLRG-Gruppe auf dem Wouldham-Gelände mit Einsatzleiter Peter Breitkopf (2. v. re.). FOTO: Claudia vasentin/PR

Beide Einsatzfahrzeuge der DLRG-Ortsgruppe Hameln samt Bootstrailer und Anhänger standen zur Verfügung. Beim „Elchtest“ mit dem Hochdach-Bulli musste schnellstmöglich im Kreis gefahren werden, um das Gefühl für die Straßenlage zu bekommen. Danach galt es, die Busse mit den Anhängern rückwärts einzuparken. Erschwert wurde dies allerdings dadurch, dass die Fahrspur mit zahlreichen Pylonen bewusst so eng gesetzt war, dass alle hoch konzentriert aufpassen mussten, um nicht in den virtuell gedachten Garagenwänden zu landen. Das blieb natürlich nicht aus, sodass hin und wieder ein Pylon umknickte oder platt gefahren wurde. Anschließend wurde das gegenseitige Einweisen geübt, das sich dann als Herausforderung darstellte, nachdem die Rückspiegel abgedeckt wurden. Herumzappeln war da nicht angesagt, sondern eindeutige ruhige Zeichengebung und Blickkontakt zwischen Einweiser und Fahrer. Zum Schluss konnten alle ausgiebig das Kurvenfahren mit Anhänger sowie das Wenden auf engstem Raum ausprobieren. Der Spaß kam dabei nie zu kurz. Alle Fahrzeuge und Pylone wurden unversehrt zum Hamelner DLRG Jugend- und Schulungsheim zurückgebracht.

Fazit des Fahrtrainings: Übung macht den Meister – völlig unabhängig davon, welches Alter ein Fahrzeugführer hat oder wie lange er im Besitz des Führerscheins ist. „Wir werden das mit einem ganztägigen Praxisteil bald wiederholen“, versprach Peter Breitkopf zufrieden. pr




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