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Suche nach Kandidaten für Vorstandswahl in Hachmühlen

Sich stark machen für seine Kirchengemeinde

Bad Münder (lil). Mitentscheiden, mitgestalten und dabei die eigenen Fähigkeiten einbringen – darauf liegt der Fokus der Kirchenvorstandsarbeit. In der 800 Mitglieder straken Gemeinde Hachmühlen suchen Pastorin Frauke Kesper-Weinrich und die aktuellen Kirchenvorsteher weitere Mitstreiter, die bei der Wahl am 18. März kandidieren wollen.

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Alle sechs Jahre wählen die Mitglieder der Gemeinde ihren Kirchenvorstand. Sechs Kirchenvorsteher – Elke Möller, Michael Küster, Sandra Brandstädter, Ralf Flügge-Kranz, Doris Schnorfeil und Daniela Sotta – sind in Hachmühlen im Amt und wollen sich wieder zur Wahl aufstellen lassen. „Wir wünschen uns zehn Kandidaten, damit die Arbeit des Kirchenvorstands über einen längeren Zeitraum gesichert ist“, sagt Vorsitzende Kesper-Weinrich.

Neben den zwei Männern und sechs Frauen engagiert sich eine Nachrückerin in der Gemeinde. „Wenn ein Vorstandsmitglied wegen persönlicher Veränderungen von seinem Amt zurücktritt, ist das kein Problem“, so die Pastorin, und Ralf Flügge-Kranz, „Dienstältester“ im Vorstand und Nachrücker von einst, fügt hinzu: „Auch wer nicht gewählt wurde, kann an den Sitzungen teilnehmen und so die Arbeit kennenlernen.“

Vielschichtig sind die Arbeitsfelder in der Kirchengemeinde: Elke Möller begleitet etwa die Hauptkonfirmanden und gestaltet den Vorstellungsgottesdienst vor der Konfirmation. „Das würde ich gern weitermachen“, sagt sie. Markus Küster ist vor drei Jahren nachgerückt und hat mit Sandra Brandstädter die Entwicklung der Stiftung St. Martini begleitet. Des Weiteren planen die beiden Sondergottesdienste wie die Osternacht. Für Doris Schnorfeil ist es die zweite Amtsperiode. Sie ist unter anderem für den Gemeindebrief tätig und wirkt am Unterricht der „Mini-Konfis“ mit.

„Mir gefällt besonders, den Glauben sichtbar und lebendig zu machen“, sagt Sandra Brandstädter. Zu ihren Aufgaben zählt das Organisieren von Familienfreizeiten und des Projekts „Dasein“. Die Unterhaltung der Gebäude der Kirchengemeinde ist eine von Ralf Flügge- Kranz‘ Baustellen. „Mir liegt auch der Besuchsdienst sehr am Herzen“, sagt er. „Gern würde ich die Gemeinde noch attraktiver gestalten.“

Unterstützung bekommt der Kirchenvorstand von rund 50 Ehrenamtlichen. „Ein gewisser Zeitaufwand ist mit dem Amt im Vorstand verbunden, aber man bekommt auch viel zurück“, ist sich Flügge-Kranz sicher.

Wer kandidieren will, muss mindestens 18 Jahre alt und länger als drei Monate Mitglied in der Kirchengemeinde sein. „Außerdem müssen zehn Gemeindemitglieder mit ihrer Unterschrift die Kandidatur unterstützen“, erklärt Kesper-Weinrich. Interessenten können sich im Pfarrbüro melden.



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