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Schüleraustausch des Schiller-Gymnasiums mit Spanien geht in die zweite Runde

Selfie mit der Bürgermeisterin

Hameln. Ein fremdes Land, eine fremde Kultur, fremde Leute, eine fremde Sprache – das sind die unvermeidlichen und ebenso spannenden Zutaten eines Schüleraustauschs. Nur für Miguel Ángel Camarasa war es ein wenig wie nach Hause zu kommen. Der spanische Lehrer war schon im vergangenen Jahr bei der Premiere des Schüleraustauschs zwischen dem Colegio San Antonio aus Carcaixent und dem Hamelner Schiller-Gymnasium dabei. Für seinen Kollegen Francisco Vila und die 15 Schüler aus der Kleinstadt nahe Valencia war es das erste Mal, dass sie in der Rattenfängerstadt zu Gast waren.

Empfangen wurden die Spanier auch von Hamelns Bürgermeisterin Ursula Wehrmann. Sie freute sich, die jungen Menschen im Hochzeitshaus begrüßen zu können. Ein paar Brocken Spanisch hatte sich Wehrmann in ihre Rede geschrieben, den Großteil ihrer Worte absolvierte sie dann aber doch lieber auf Deutsch. Alexandra Bertram, Spanischlehrerin am Schiller, übersetzte für die spanischen Gäste. Komplettiert wird das Spanischlehrer-Team von Schulleiter Andreas Jungnitz von Fachobfrau Jaana Hortsch, die den Kontakt mit der Schule aus Carcaixent hergestellt hatte, und Ina Hübener.

Neben der Teilnahme im Unterricht des Schiller-Gymnasiums kamen die spanischen Schüler auch ganz schön rum. Ausflüge nach Hildesheim und Hannover standen auf dem Programm und auch in Hameln gab es einiges zu sehen. In einer Stadtführung lernten die spanischen Gäste alles Wichtige über die Rattenfängerstadt und testeten im Kletterwald auf dem Klüt, ob sie schwindelfrei sind. Auch das Schloss Hämelschenburg besichtigten sie. Den Rest der Zeit verbrachten die Schüler in ihren Gastfamilien und erlebten den Alltag in einer deutschen Familie. Das sei schließlich eine wichtige Komponente bei einem Schüleraustausch, so Ursula Wehrmann, denn so könnten sich Freundschaften über Landesgrenzen hinweg ergeben. Damit das auch für die spanischen Lehrkräfte gilt, bekamen auch sie ein eigenes kleines Programm geboten. Herrenhäuser Gärten, Maschsee und Maschpark sowie das Kennenlernen deutscher Küchenklassiker rundeten für Camarasa und Vila den Aufenthalt ab. Nach einer Woche traten die Spanier wieder die Heimreise an. Um viele Erfahrungen und Freundschaften reicher. Im nächsten Jahr wird es hoffentlich das dritte Mal sein, dass Schüler aus Carcaixent nach Hameln kommen. Für alle wird es dann wieder das erste Mal sein, außer für Miguel Ángel Camarasa und natürlich die Kollegen vom Schiller-Gymnasium. Für sie ist es ohnehin jetzt schon mehr, als bloß ein Austausch, es sei „ein Besuch von Freunden“, sagte Jaana Hortsch.




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