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Selbsthilfegruppe zu Besuch im Lindenbrunn

COPPENBRÜGGE. Mitglieder der Selbsthilfegruppe (SHG) Aphasie & Schlaganfall Mömbris haben das Krankenhaus Lindenbrunn in Coppenbrügge besucht.

Begrüßt und begleitet wurden sie von Mitgliedern der SHG Aphasie Coppenbrügge. Die Selbsthilfegruppe aus Bayern war für vier Tage zu Besuch in Hildesheim, um sich die Stadt und die Umgebung anzusehen. In dieser Zeit hat sie auch das Krankenhaus Lindenbrunn besucht. In Coppenbrügge angekommen, wurden die Mitglieder der bayerischen Selbsthilfegruppen von Mitgliedern der SHG Coppenbrügge und Mitarbeitern des Krankenhauses und des Aphasie-Regionalzentrums begrüßt. Der Leiter der Therapie, Herr Hirsch, begleitete die Gäste durch das Krankenhaus und informierte sie über den Zusammenhang von Sprache und Gedächtnis durch die Neuropsychologie. Nach einem Imbiss verabschiedeten sich die Gäste wieder und fuhren mit dem Bus zurück nach Hildesheim. Als Aphasie (griech. „Sprachlosigkeit) bezeichnet man eine erworbene Sprachstörung nach einer Hirnschädigung (z. B. nach einem Schlaganfall, einem Schädel-Hirntrauma oder als Folge einer Blutung).

Die Schädigung kann alle vier sprachlichen Modalitäten (Sprechen, Verstehen, Schreiben und Lesen) betreffen und sich individuell unterschiedlich ausprägen. Menschen, die von einer Aphasie betroffen sind, verspüren häufig einen hohen Leidensdruck, da sie sich ihrer Umwelt nicht mehr gut mitteilen können.

Um die gesellschaftliche Teilhabe und größtmögliche Selbstbestimmung von Menschen mit Aphasien zu ermöglich, wurde vor ca. 40 Jahren der Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e. V. gegründet. Aktuell gibt es ca. 5000 Mitglieder, die sich in den verschiedenen Landesverbänden und im Bundesverband engagieren und so einen möglichst gutes Informations- und Selbsthilfeangebot in ganz Deutschland zu realisieren. In der Umgebung ist dies z. B. das Aphasie-Regionalzentrum im Krankenhaus Lindenbrunn und die dort angeschlossene Selbsthilfegruppe „WIR“.




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