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Seit 50 Jahren: Malerbetrieb Ernst Deutsch

Heute vor 50 Jahren, am 1. Februar 1961, brach für Ernst Deutsch eine neue Ära an: Der damals 25-jährige Malermeister gründete seine eigene Firma mit Sitz an der Basbergstraße. Es war ein mutiger Schritt mit bescheidenen Anfängen und einem Angestellten, doch heute ist Ernst Deutsch froh, diesen Schritt getan zu haben. Und unzählige zufriedene Kunden sind es auch. Ein halbes Jahrhundert steht die Firma Ernst Deutsch für höchste Qualität.

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„Mein Beruf ist mein Hobby“, sagt der Firmeninhaber. 50 Jahre sind durchaus ein Grund zum Feiern, doch blickt Deutsch nicht nur mit Stolz zurück auf die erfolgreichen Zeiten, sondern auch voraus, denn mit Geschäftsführerin Regina Rüffer „ist meine Nachfolge geregelt“. Das soll nicht heißen, dass der Hamelner Malermeister, der einst bei der Firma Koch an der Gröninger Straße sein Handwerk erlernte, jetzt abdanken will. „Ich habe Spaß an meiner Arbeit.“ Von Rente keine Spur. Diese Zufriedenheit und Motivation überträgt Ernst Deutsch auf die rund 30 Mitarbeiter des Unternehmens. Zahlreiche zufriedene Kunden – private Bauherren und Immobilienbesitzer sowie große Unternehmen aus der Region – sind der beste Beweis dafür. Ohne Zweifel gehört das UnternehmHen Ernst Deutsch zu den angesehensten seiner Branche im Landkreis Hameln-Pyrmont.

Die Grundlage dafür ist Qualität. „Unsere Mitarbeiter werden auf Seminaren und in Schulungen regelmäßig weitergebildet, um die modernsten Verfahren zu kennen und auch anwenden zu können“, sagt Regina Rüffer. Zahlreiche Urkunden und Zertifikate schmücken die Wände der Büroräume an der Basbergstraße.

Schablonen-, Wickel-, Wisch- und Spachteltechnik, Wärmedämmung, Betonsanierung, Fußboden-, Balkon- und Dachbeschichtungen – moderne Malerunternehmen wie die Firma Ernst Deutsch bieten eine Vielzahl an Leistungen. Selbst das Vergolden sowie Denkmalpflege- und Stuckarbeiten gehören dazu. „Wenn Teilbereiche des Stucks nicht mehr vorhanden sind, sind wir in der Lage, sie wieder zu komplettieren. Einer unserer Mitarbeiter ist extra dafür ausgebildet worden“, sagt Regina Rüffer. Eine wichtige Bedeutung kommt auch der Schimmelsanierung von Gebäuden zu. Das Deutsch-Team weiß Rat und rückt mit entsprechendem Equipment an. Und schließlich ist da auch noch die hauseigene Spritzwerkstatt, gerade erst wieder neu eingerichtet und ausgerüstet. Hier werden alte Möbel und Türen auf Wunsch spritzlackiert.

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Nicht zuletzt werden auch noch Wände mit hochwertiger Tape-te oder Glasfasertapeten versehen und Bodenbeläge wie Teppich, Kork oder Laminat verlegt. Der Maler von heute ist ein Allrounder im Handwerk. Auch für die Bodenbeläge hat die Firma Ernst Deutsch Fachleute in ihren Reihen. Ergo: Service auf ganzer Linie. Nach 50 Jahren Firmenbestehen soll sich daran auch nichts ändern: „Wir freuen uns, wenn unsere Kunden zufrieden sind mit unserer Arbeit“, sagt Ernst Deutsch.

Die Kunden bescheinigen: Diese Firma ist „sehr gut“

Das Deutsch-Team lässt sich freiwillig bewerten

Vertrauen ist gut, Selbstkontrolle noch besser: Das Malermeisterunternehmen Ernst Deutsch nimmt seit dem Jahr 2007 am Qualitätssiegelverfahren der Fördergesellschaft Qualität im Handwerk (qih) teil. In diesem Verfahren bewerten die Kunden die Arbeit der Firma. Das Ergebnis nach drei Jahren und über 400 Benotungen ist eindeutig: Note 1,28 – traumhaft gut!

Termintreue, Kompetenz, Sauberkeit, Wertigkeit – nach Ausführung des Auftrags erhalten Kunden eine Bewertungskarte, auf der in einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (gar nicht zufrieden) benotet wird. „Den Kunden kostet das kein Geld und kaum Zeit. Die Karte wird an die Fördergesellschaft geschickt, die auch das Porto übernimmt. An diesem Verfahren nehmen auch andere Handwerksgewerke teil“, erklärt Regina Rüffer, Geschäftsführerin des Malerunternehmens Ernst Deutsch. Dass die ehrliche Meinung der Kunden ein so gutes Ergebnis erbracht hat, erfüllt alle Deutsch-Mitarbeiter mit großer Zufriedenheit. Daran soll sich natürlich auch in Zukunft nichts ändern. „Das für die Kunden kostenfreie Bewertungsverfahren ist für uns gleichermaßen eine Selbstkontrolle“, sagt Ernst Deutsch. Die Kundenzufriedenheit sei das Maß aller Dinge. Wolle man sie erreichen, „funktioniert das nur über eine gute Qualität von Anfang bis Ende des Auftrags“.

Der hohe und erfüllte Qualitätsanspruch begründet sich bei Deutsch auf dem gesamten Team und einer großen Erfahrung. „Das schafft Vertrauen bei unseren Kunden“, ist sich Ernst Deutsch sicher.

Und oben guckte die Leiter aus dem Dach des VW Käfer …

Wie alles so bescheiden anfing – und sich dann rasant entwickelte

50 Jahre Malermeisterbetrieb Ernst Deutsch: Hier verbindet sich Tradition mit Moderne. Als der Hamelner Malermeister Deutsch am 1. Februar 1961 seinen Betrieb an der Basbergstraße 25 in Hameln eröffnete, da tat er das mit nur einem Angestellten und einem gebrauchten VW Käfer. Dass sein Unternehmen schon in den Folgejahren eine solch rasante Entwicklung erfahren sollte, hätte Deutsch damals noch nicht vermutet.

Und doch: Schon ein Jahr später stellte Ernst Deutsch drei weitere Mitarbeiter ein. „Die Auftragslage war natürlich sehr gut. In den sechziger Jahren boomte es gewaltig. Die Menschen bauten neue Häuser – zum Beispiel am Ohrberg“, erinnert sich der Unternehmer an diese Zeit. Mit einem VW Käfer ging es zu den Baustellen. „Die Leiter guckte oben aus dem Dachfenster heraus“, lacht Deutsch heute, wenn er an die alten Zeiten zurückdenkt. Später fuhr er dann einen DKW; der war größer und hatte teilweise noch eine Holzkarosse. „Ein echtes Schätzchen. Wenn er heute noch in der Garage stehen würde, das wäre toll.“

Doch für Ausfahrten mit einem Oldtimer wäre ohnehin wenig Zeit geblieben. Stetig wurden Werkstatt und Lager an der Basbergstraße 25 erweitert und modernisiert. Dort befindet sich die Zentrale des Unternehmens noch heute. Und immer mehr Aufträge waren abzuarbeiten. Darunter fanden sich nicht nur private Modernisierungen, sondern auch große Projekte wie zum Beispiel das BHW. „Das waren riesige Baustellen und eine große Herausforderung für uns“, erinnert sich Deutsch an jene Zeiten. Schließlich ging es weit über Hameln-Pyrmonts Grenzen hinaus – nach Hannover, Köln, Düsseldorf, Hamburg. Die großartige Qualität, die der Malermeisterbetrieb bot, hatte sich herumgesprochen. Das ist bis heute so geblieben.

So kam es, dass Ernst Deutsch teilweise bis zu 70 Mitarbeiter beschäftigte – für eine Hamelner Firma in dieser Branche gerade riesig. Apropos Hameln: Deutsch kennt die Rattenfängerstadt wie seine Westentasche, denn: „Es gibt keine Straße, in der wir nicht wenigstens einen Auftrag bekommen haben. Und an den Hauptstraßen sowie im Bereich der Fußgängerzone waren wir sicher in oder an jedem zweiten Haus tätig.“

Heute beschäftigt Ernst Deutsch rund 30 Mitarbeiter. Die Zeiten sind härter geworden, aber ob Großauftrag oder vermeintlich kleiner Kundenauftrag: „Jedes Projekt nehmen wir ernst; da gibt es keine Ausnahme.“ Und die Frage, ob Malermeister Deutsch den Weg, den er in den vergangenen 50 Jahren eingeschlagen hat, wieder gehen würde, beantwortet er ohne zu zögern: „Ja, das würde ich. Es ist und bleibt ein schöner Beruf.“



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