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DRK-Ortsgruppe Königsförde dankt ihren Gründern

Seit 30 Jahren ein tolles Team

Königsförde. Im Allgemeinen gilt das Jahr 1859 als die Geburtsstunde der Rotkreuzbewegung: Neben Henry Dunant, dem Vater der Idee, gründete im selben Jahr auch die damalige badische Großherzogin Luise den badischen Frauenverein als Vorläufer der Rotkreuz-Schwesternschaften. Das ist mittlerweile 156 Jahre her.

In Königsförde sah man erst am 28. Oktober 1985 die Notwendigkeit, einen DRK-Ortsverein zu gründen. Insgesamt 22 Personen, darunter zehn Männer, finden sich auf der Liste der Gründungsmitglieder. Zehn Damen konnte nun im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 30-jährigen Bestehen für drei Jahrzehnte Mitgliedschaft im DRK gedankt werden, dies sind: Ilona Schauf, Ingetraud Schreiber, Leni Budde, Annemarie Dosdall, Hannelore Echte, Jutta Streich, Regine Busch, Hanna Gebauer, Elisabeth Friedrichs und Elfriede Drews.

Seit 20 Jahren ist Daniel Busch Mitglied im DRK-Ortsverein Königsförde.

In ihrem Rückblick ließ die Vorsitzende Regina Muhs die drei Jahrzehnte Vereinsleben mit allen Höhen und Tiefen Revue passieren. „Die Mitgliedszahl wuchs schnell, allerdings: Die Bereitschaft, ein Vorstandsamt im DRK-Ortsverein zu übernehmen, nahm permanent ab“, so Muhs. 2004 spitzte sich die Situation an der Spitze dermaßen zu, dass der Verein kurz vor dem Ende stand. „Eigentlich wollten wir nur noch das 20-jährige Bestehen feiern und nun sind sogar 30 daraus geworden“, berichtet die Vorsitzende mit verhaltenem Optimismus.

Denn erst nach den letzten Vorstandswahlen konnte nach einiger Zeit der Vakanz wieder ein kompletter Vorstand präsentiert werden. Dabei sieht die Mitgliederzahlentwicklung alles andere als schlecht aus: Im laufenden Jahr 2015 konnten sechs Herren sowie vier Damen als neue Mitglieder gewonnen werden. Aktuell zählt der DRK-Ortsvereins Königsförde 57 Mitglieder und auch die Aktivitäten können sich sehen lassen: Regelmäßig wird der Donnerstagstreff und das DRK-Frühstück organisiert, darüber hinaus stehen unter anderem Wandern und Radwandern auf dem Veranstaltungsplan. „Hier sind unüblich viele Männer im Verein“, stellte Aerzens Bürgermeister Bernhard Wagner in seinem Grußwort erstaunt fest. Es sei ein tolles Zeichen, dass so viele Königsförder dabei sein möchten und das DRK unterstützen.

Bedauerlich sei hingegen, dass die Bereitschaft zur Vorstandsarbeit bröckele, so der Bürgermeister weiter. Er dankte dem Verein für die Bereitschaft, Engagement bei der Bewältigung des Flüchtlingsstroms zu zeigen. Königsförde als eines der kleinsten Dörfer im Flecken käme mit dem Thema direkt in Berührung, weil zunächst einmal hier vor Ort einige Flüchtlinge untergebracht werden, so Wagner weiter. Die Zahl der Flüchtlinge stellt nicht nur den Flecken Aerzen, sondern auch den Ort Königsförde vor besondere Herausforderungen, erklärt der Bürgermeister weiter.sbr




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