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Seine große Liebe war die Heimatgeschichte

 

Höfingen/Texas. Für einen großen Heimatchronisten ist das Leben zu Ende gegangen. Der „Texaner“ Konrad Diekmann verstarb im Alter von 97 Jahren.


von Dorothee Balzereit

Höfingen/Texas (doro). Für einen großen Heimatchronisten ist das Leben zu Ende gegangen. Der „Texaner“ Konrad Diekmann verstarb im Alter von 97 Jahren.
 In Büchern und Chroniken ließ Konrad Diekmann seine Mitmenschen teilhaben an seiner großen Liebe – der Heimat. Es gab wohl nur wenige, die so gut Bescheid wussten im Weserbergland wie er: Mit unendlicher Mühe und Akribie erarbeitete Diekmann die letzten Details in seinen Arbeiten, immer getreu dem Motto „damit es nicht vergessen wird“.
 Seine Heimatchronik gilt als eine der vorbildlichsten Chroniken des Weserlandes. Die Menschen der Region verdanken Diekmann eine Vielzahl von außerordentlich genauen Dokumentationen der Heimatgeschichte. Seine Sammelbände „So war es früher“ und „Dies und das, für jeden was“ sind noch heute eine Fundgrube für alle heimatgeschichtlich Interessierten.
  „Sein besonderer Verdienst war es, die Banalitäten des Alltags, die vielen unwichtig erschienen, ausführlich darzustellen“, sagt Weggefährte und Buchhändler Bernd Stegemann. Für viele Leute sei er eine Institution gewesen, und vor allem ein Mensch, dem man vertrauen konnte.



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