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Luftsportverein zeigt "Faszination Segelflug" / "Habicht" in zwei(einhalb)facher Ausführung

Segelflugzeuge nehmen Kurs aufs LSV-Gelände

Bückeburg (bus). Wohl an die einhundert Segelflugzeuge werden derzeit bundesweit und in benachbarten europäischen Ländern auf den Zielpunkt Bückeburg ausgerichtet. Anlass der Orientierung auf die Ex-Residenzstadt ist die vom Luftsportverein Bückeburg-Weinberg (LSV) auf dem Vereinsgelände im Röcker Feld organisierte Großveranstaltung "Faszination Segelflug", die von Freitag, 15. August, bis Sonntag, 17. August, (Beginn jeweils um 9 Uhr) etliche Attraktionen verspricht.

"Wir wollen die gesamte Bandbreite der Segelflugentwicklung vom Oldtimer-Segler bis zu Hochtechnologie-Fliegern der Gegenwart aufzeigen", kündigt Chefkoordinator Bernd Vogt an. Die stattliche Zahl der Gastflugzeuge rührt daher, dass die Piloten sowohl mit Originalen als auch mit Modellen anreisen. Die Aeroplane werden am Boden und in der Luft vorgestellt, zahlreiche Besitzer bieten Mitflugmöglichkeiten an. Als einen der Programmhöhepunkte bezeichnet Vogt den Besuch von zwei Nachbauten des in Segelfliegerkreisen legendären "Habichts". Die von Christoph Zahn und Jens-Christian Henke gesteuerten Traditionsvögel werden voraussichtlich mehrere Male gleichzeitig in die Lüfte steigen und dabei womöglich auf einen in Bückeburg stationierten "Mini-Habicht" treffen - der passionierte Modellbauer und -flieger Vogt hat einen Nachbau fertiggestellt, der mit einer Spannweite von fünfeinhalb Metern seinen Vorbildern nicht allzu viel nachsteht. Ein derartiges zwei(einhalb)faches Aufeinandertreffen käme einer Weltpremiere gleich. Die "Faszination" bietet nicht nur puren Segelflug. Außer für "Habicht", "Weihe", "Reiher", "K 7", "Superorchidee" und "Lo 170" liegt dem LSV die Zusage eines per Düsenantrieb beschleunigenden Segelflugzeugs vor. Der Kunstflieger Udo Berning will am Steuerknüppel eines hochmotorisierten Doppeldeckers ("Pitts S1T") Kostproben seines Könnens geben,Gerhard Langwald (mehrfacher Deutscher Meister im Drachenfliegen) kommt mit dem ultraleichten Nur-Flügel-Flugzeug "Swift" vorbei. Ebenfalls als "Hingucker" gelten die Dreifachschlepps hinter Maschinen des Typs "Wilga", die in der früheren DDR in der Landwirtschaft zum Einsatz kamen. Abends illuminieren "glühende" Heißluftballon-Modelle das Areal. Hier dürfte der zehn Meter hohe "Ottifant" die Blicke der Besucher auf sich ziehen. Vogt macht darauf aufmerksam, dass für die Veranstaltung kein Eintrittsgeld erhoben wird. Ausreichend Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe des Fluggeländes (Postanschrift: 32457 Porta Westfalica, Im Gallen 5) auf der Mausoleumswiese zur Verfügung. "Die Parkmöglichkeit verdanken wir der Unterstützung von Stadt und Fürstlicher Hofkammer", erläutert der Koordinator. Am Nachfolgewochenende der "Faszination" ist der Luftsportverein vom 21. bis 24. August Ausrichter der nationalen "Scale"-Meisterschaften der im Deutschen Modellfliegerverband organisierten Nachbau-Experten.




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