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Vor gut 100 Jahren kam der Badekult nach Rinteln und damit auch die Freibäder: Eine Rückschau

Schwimmen im Quellwasser – mit Kaulquappen

Wie schön schrieb Bertold Brecht vom „Schwimmen in Seen und Flüssen“, wenn der Leib im Wasser ganz leicht wird oder man sich „klatschend in blaue Flüsse“ schmeißt. Nicht selten aber ertrank der eine oder andere in den unbeaufsichtigten Gewässern. Auch war es manchen unbequem am ungepflegten Strand, und als nicht ganz schicklich galt es außerdem, wenn Männer und Frauen sich ohne Kontrolle gemeinsam im Wasser tummelten. Je mehr sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Badekultur in Deutschland entwickelte, desto größer wurde das Bedürfnis nach Freibädern mit Umkleidekabine, Badeaufsicht und einem abgetrennten Bereich für die Nichtschwimmer. So entstanden auch rund um Rinteln kleine Freibäder, oft mitten im Wald. So manche älteren Mitbürger trauern ihnen noch nach, den Bädern von Deckbergen, Steinbergen, Möllenbeck und dem Bögerhof in Krankenhagen.

Zehn bis 20 Pfennig kostete der Eintritt in die Bögerhof-Badeans

Autor:

Cornelia Kurth


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