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Auto ausgebrannt / 20-jähriger Rintelner im Krankenhaus verstorben

Schwerer Unfall bei Westendorf / Auto ausgebrannt

Auf der B83 zwischen Deckbergen und Westendorf ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein BMW ist komplett ausgebrannt. Der Insasse wurde von zwei zufällig anwesenden Feuerwehrmännern aus Deckbergen aus dem Wrack geborgen. Der 20-jährige Rintelner ist im Krankenhaus verstorben. Die Feuerwehr Deckbergen konnte erst verspätet ausrücken - die Baustelle vor dem Feuerwehrgerätehaus war noch nicht abgeräumt.

Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite

Nach ersten Zeugenaussagen soll das Fahrzeug - vermutlich ein BMW - mit hoher Geschwindigkeit die B83 von Westendorf in Richtung Deckbergen gefahren sein. Der Fahrer überholte mehrere Fahrzeuge und musste dann wegen des Gegenverkehrs rechts einscheren. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte mit der Fahrerseite des Fahrzeugs gegen einen Baum. Das Fahrzeug begann sofort zu brennen.
Das Auto wurde durch den Aufprall regelrecht zerlegt und fing nach Zeugenaussagen sofort Feuer. Zwei Deckberger Feuerwehrleute, die zufällig an der Unfallstelle vorbei kamen, zogen den Fahrer aus dem brennenden BMW. Dabei zog sich einer der Erstretter leichte Verletzungen zu. Der 20-Jährige wurde vom Notarzt und den Rettungskräften erstversorgt und dann ins Krankenhaus nach Hameln gebracht. Dort erlag er seinen schweren Verletzungen. 

Als die Feuerwehren aus Deckebergen, Westendorf, Schaumburg, Steinbergen und Rinteln eintrafen, stand das Fahrzeug in Vollbrand. Da Zeugen ausgesagt hatten, dass vermutlich eine zweite Person im Auto saß, wurde das Gebiet abgesucht. Allerdings wurde die Vermutung nicht bestätigt. Rund 50 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. „Wir haben drei bis vier Minuten verloren, denn wir konnten nicht gleich ausrücken, als wir dazu bereit waren“, erzählte der Deckberger Ortsbrandmeister, Ralf Bredemeier, der den Einsatz leitete. Das Feuerwehrhaus in Deckbergen wird derzeit umgebaut und eigentlich hätte die Baufirma die Ausfahrt bis 17 Uhr so herrichten müssen, dass der Einsatz ohne Zeitverlust möglich ist. „Das war aber nicht so“, stellte Bredemeier fest. Auch die Steinberger Einsatzkräfte hatten es nicht leicht die Unfallstelle zu erreichen. Sie fuhren durch die Einbahnstraße im Baustellenbereich und waren froh, dass ihnen – sicher auch aufgrund der Vollsperrung der B 83 – nur ein Auto entgegen kam. Die B 83 war bis zum späten Abend voll gesperrt. Die Polizei nahm Vermessungen vor und das Fahrzeug musste geborgen werden.

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