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Blick hinter die Kulissen eines Fitness-Studios / Welche Geräte sind am beliebtesten?

Schweißtropfen und Muskelkater

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der Klasse 4 b der Basbergschule

Hameln. An der Rezeption empfängt uns Matthias Hartlieb, der uns durch das Fitnessstudio führen wird. „Ein bisschen aufgeregt bin ich schon“, meint er lachend. Nach einer kurzen Begrüßung folgen wir ihm in einen kleinen Fitnessraum. Wir setzen uns auf sogenannte „Stepper“ in einen Kreis und dürfen Matthias nun unsere vorbereiteten Fragen stellen, die er freundlich und geduldig beantwortet. Nicole hat sogar ein Mikrofon mitgebracht, das alle Antworten aufzeichnet. Matthias hat eine Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann gemacht. Er mag seinen Beruf sehr und macht auch selber gerne Sport. „An manchen Tagen ist die Arbeit ziemlich anstrengend, aber meistens habe ich den besten Job der Welt. Wir sind ein tolles Team und verstehen uns gut“, meint Matthias.

Nach dem Interview ziehen wir unsere Turnschuhe an. Alle sind gespannt darauf, was uns erwartet. Zuerst gibt uns der Trainer einige wichtige Informationen. 1801 wurde das Gebäude gebaut und anfangs als Kaserne genutzt. Das zirka 2000 Quadratmeter große Fitnessstudio ist seit Januar 2007 in dem Haus. Insgesamt sind momentan 2100 Mitglieder angemeldet und täglich kommen 300 bis 400 Menschen hierher.

Nun geht unsere Führung los. Zuerst schauen wir uns den Massageraum an. Hier riecht es gut nach Duft-und Massageölen. Matthias stellt uns Frau Prung, die eine spezielle Thaimassage anbietet, vor. Jetzt dürfen wir einen Blick in den afrikanisch eingerichteten Saunabereich werfen. Es gibt drei verschiedene Saunen. Die heißeste ist die finnische mit 90 bis 95 Grad Celsius. Anschließend schauen wir uns die Duschen und Umkleidekabinen an. Sie sind sehr sauber, denn es wird mindestens einnmal täglich geputzt. Danach geht es in den großen Gruppenfitnessraum, in dem gerade der „Rückenfit-Kurs“ stattfindet. Wer Lust hat, darf gleich mitmachen. Es werden noch viele andere Kurse angeboten: „Bodypump“, „Bodyattack“, „Bodystep“.

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Jetzt kommt für uns das Aufregendste: Matthias stellt uns die Sportgeräte im Fitnessraum vor. Für jede Muskelgruppe gibt es mindestens ein Gerät. Zum Aufwärmen sind der „Crosstrainer“, die Laufbänder und die Fahrräder gut geeignet. Hanteln sind am besten zum Trainieren der Armmuskeln. Das schwerste Gewicht ist 60 Kilo, das leichteste 1 Kilo schwer. Die Laufbänder werden am häufigsten benutzt, die Wadenmaschine am seltensten. Das neueste Gerät ist das „AMT“, ein Aufwärmgerät zur Fettverbrennung. Die Laufbänder sind am ältesten. Wir erfahren, dass ein optimales Training dreimal in der Woche stattfinden sollte. Endlich dürfen wir die Geräte ausprobieren. Das macht uns am meisten Spaß, und alle kommen so richtig ins Schwitzen. Zum Schluss zeigt uns Matthias noch den kleinen Hantelraum im Keller und macht mit uns einige Bauchübungen. „Puh, ganz schön anstrengend“, stöhnen manche. Alle sind ziemlich durchgeschwitzt, aber es hat uns viel Spaß gemacht. Morgen werden bestimmt einige Muskelkater haben!



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