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Einweisung der DLRG-Wachgänger zum Saisonstart

Schulung von 20 Bootsgasten

HAMELN. Mit der Bootsgasten-Einweisung startet die Wachsaison bei der DLRG- Ortsgruppe Hameln.

Von nun an wird jeden Sonntag von 9 bis 16 Uhr vom Vereinsheim aus Wachdienst an der Weser geleistet. Zu den besonderen Veranstaltungen wie Drachenbootregatta, Felgenfest, Hafenfest oder Rattenrennen können die Zeiten auch variieren. Der Wachdienst an der Weser beinhaltet neben Streifenfahrten mit den Booten auch sämtliche Elemente der Rettungsausbildung.

Um die Mannschaft auf den neuesten Stand zu bringen, luden Peter Breitkopf, sein Stellvertreter Maximilian Meyer und Referent Jonas Kurkowski zur ganztägigen Einweisung in das DLRG-Jugendheim an der Weser direkt unter Fort Luise ein. Mehr als 20 Bootsgasten nahmen teil. Darunter befanden sich zum ersten Mal die sieben Mitglieder des Jugend-Einsatz-Teams (JET), die 11- bis 12-jährig ein gutes Vorwissen mitbrachten. Viele „alte Hasen“, Bootsführer und langjährig Aktive, werden auf dem Wachplan stehen und die Wachmannschaft komplettieren. Der Einweisungstag begann mit einer groben Übersicht über die Gestaltung des Wachdienstes bei der DLRG. Dabei ließ Peter Breitkopf nicht unerwähnt, dass Verlässlichkeit und ein professionelles Auftreten in Einsatzkleidung stets „ein Muss“ ist. Mitglied Holger Nordmeyer informierte über den Inhalt und Aufbau der Erste-Hilfe-Rucksäcke. Das Geburtstagskind verfügt als Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin über mehr als 30 Jahre Berufserfahrung und wurde zum Schluss von allen begeistert klatschend zum Geburtstagskaffee verabschiedet.

Die Funkunterweisung übernahm Jonas Kurkowski. Mit kleinen Übungen von und mit „Adler Hameln“ und der verpflichtenden Unterschrift endete die Unterweisung. Fragen über Fragen kamen auf und wurden sofort beantwortet, z. B. auch die von Lukas, wann eigentlich mit Blaulicht gefahren werden darf. Alles Wissenswerte zum Anlegen der Rettungswesten, die in der DLRG Pflicht beim Bootfahren sind, zeigte Maximilian Meyer. Spannend wurde es hier nicht nur für die sieben Mitglieder des Jugend-Einsatz-Teams, die wissbegierig bei der Sache waren: Zur Demonstration durfte Jonas Nordmeyer die Rettungsweste auslösen, die sich in Sekunden mit einem lauten Zischen aufblies und so im Notfall das Überleben im Wasser sichern könnte.

Bei der sich am Nachmittag anschließenden Gruppenarbeit zeigte Vorsitzender Norbert Meyer die Anwendung eines AED und weitere Details in der Ersten Hilfe, die beachtet werden sollen, wie z. B. Sinn und Zweck eines Verbandbuches. Referentin Janina Breitkopf gab Hinweise zur Benutzung des Vereinsheims. Torben Lauterbach aus dem Jugendvorstand „zeigte Flagge“ draußen mit Jonas Kurkowski. Am Flaggenmast vor dem Vereinsheim hissten sie mit allen Gruppen die Flaggen. Zu jedem Dienstbeginn wird die DLRG-Flagge gehisst. Beide freuten sich über ordentlich vorhandenen Wind. Und das durfte natürlich auch nicht fehlen: Das Boot „Greif Zu“ wurde mit Unterstützung des stellvertretenden Jugendvorsitzenden Maximilian Schefe geslippt. So unternahmen die Bootsgasten zum Abschluss eine kleine Fahrt auf der Weser. „Hier gibt es sogar eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Boote“, stellte JET-Team-Mitglied Justus dann auch fest. Das traditionelle „Anfahren“ findet am nächsten Wochenende statt, sodass zeitnah alle Wachgänger ihr erworbenes Wissen praktisch anwenden können.




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