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Schultz alias "Daniel Düsentrieb"

Stadthagen (ssr). In schärfster Form hat sich Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier von angeblich wiederholten öffentlichen Aussagen des Eisenbahn-Aktivisten Peter Schultz distanziert, dieser spreche bei seinen Plänen für einen Personenverkehr auf der Bahnstrecke Stadthagen-Rinteln mit Rückendeckung des Landkreises."Dieses ist in keinster Weise der Fall - weder haben wir etwas mit Herrn Schultz zu tun, noch betreibt der Landkreis irgendwelche Pläne in dieser Richtung", stellte der Landrat gestern in der Sitzung eines Kreistagsgremiums klar. Bei Schultz handele es sich "um einen übermotivierten Bürger", dessen "Blütenträume kräftig ins Feld schießen", setzte Schöttelndreier hinzu.

Auch Michael Dombrowski, Kreistagsabgeordneter der Grünen, legte in derselben Sitzung Wert auf die Feststellung, "dass der von Hyperaktivität getragene Herr Schultz keine grüne Politik betreibt, das macht der auf eigene Kappe". Dessen Engagement "nimmt Züge an, die mir langsam unheimlich werden", sagte Dombrowski und fügte hinzu: "Das ist eine ähnliche Persönlichkeit wie ,Daniel Düsentrieb'." Gleichwohl dürfe man den neuesten Vorschlag von Schultz, den Personenverkehr mittels eines Schienenbusses nur zwischen Stadthagen und Obernkirchen pendeln zu lassen, nicht völlig ungeprüft lassen, schränkte Dombrowski ein.

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