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Handwerker und Schüler proben das Miteinander in der Abraham-Lincoln-Realschule

Schulstart – und gebaut wird mit Hochdruck

Bad Münder (jhr). Sechs Wochen Sommerferien sind vorbei – und wenn heute die Realschüler an der Bahnhofstraße die Abraham-Lincoln-Schule ansteuern, werden sie gleich vor der Schule auf die ersten großen Veränderungen stoßen. Ihre Schule wird auch äußerlich Schritt für Schritt zur KGS Bad Münder.

Baustelle Schule: Auch nach Ferienende wird weiter gebaut.

Die bisherige Bushaltestelle mit ihren Beton-Wartehäuschen im Charme der 70er Jahre ist komplett verschwunden, an ihre Stelle ein klar strukturierter, moderner Busbahnhof mit viel Platz auch für große Gelenkbusse und transparenten Unterstellmöglichkeiten gerückt. Gestern wurden in den Beton die letzten Dehn-Fugen geschnitten, „zum Schulstart ist bestimmt alles fertig“, versicherte ein Mitarbeiter einer Fachfirma.

Auf Versicherungen baut derzeit auch die kommissarische Schulleiterin Ingrid Wegener – sie organisiert den Schulalltag inmitten einer riesigen Baustelle, nimmt die Zusatzbelastung aber noch mit Humor: „Bauleitung und Schulleitung können sich jetzt auf dem kurzen Dienstweg unterhalten – der Container der Herren steht unmittelbar vor meinem Schreibtisch“, schmunzelt sie. Außerdem: „Es soll ja schnell gehen, da muss man eine Zeit lang halt mit Dreck und Lärm leben.“ Immerhin sei der Zugang vom Busbahnhof gestern noch mit Splitt versehen worden. Da die Fußweg-Platten bereits fehlen, müssen die Schüler so nicht bei Nässe durch ein Schlammfeld waten. Wegeners Tipp, weil auch der Schulparkplatz den Arbeiten zum Opfer gefallen ist: „Die Schule vom Rohmelbad-Parkplatz aus ansteuern – da eröffnen sich ganz neue Perspektiven.“

Zum Schuljahresbeginn werden die Schüler heute auf Veränderungen hingewiesen – einige sind offensichtlich, andere erschließen sich erst auf den zweiten Blick. Deutlich weniger Pausenraum steht durch die Arbeiten zur Verfügung, auch die Schulbücherei gibt es nicht mehr. Dafür aber ausreichend Platz für Kurse, die bislang aufgrund des eingeschränkten Raumangebotes ständig umziehen mussten. „Wir sind zu einer recht überschaubarren Schule geworden“, sagt Wegener. Zur ersten Dienstbesprechung versammelten sich alle 13 Kollegen um einen Tisch, 171 Schüler in drei Jahrgangsstufen zählt die auslaufende Realschule in Bad Münder noch. „Erst gestern konnte ich noch einen Neuzugang begrüßen“, sagt die Schulleiterin.

Siemen-Mitarbeiter Salvatore Buccheri streut Splitt – damit der Weg zur Schule begehbar wird.


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