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Fachausschuss der Samtgemeinde Niedernwöhren tagt heute

Schulschließung, der nächste Versuch

Meerbeck/Samtgemeinde Niedernwöhren (gus). Neue Gerüchte, dass die Schließung der Grundschule Meerbeck auf der Agenda der Samtgemeinde-Politiker steht, sind vor der Schulausschuss-Sitzung heute, Mittwoch, aufgekommen. Wenn die Sitzung um 20 Uhr eröffnet wird, dürften zahlreiche Zuhörer im Sitzungssaal des Rathauses anwesend sein. Denn Eltern aus Meerbeck haben mit einem Brief um Unterstützung gebeten.

Damit kommt es früher als erwartet zu einem erneuten Vorstoß, die Zahl der Grundschulen in der Samtgemeinde zu reduzieren. Im Frühsommer 2011 hatte der Elternprotest das Vorhaben gestoppt, sowohl die Grundschule Lauenhagen als auch die Grundschule Meerbeck schrittweise zu schließen und alle Schüler in Niedernwöhren zu unterrichten. Eine Lenkungsgruppe sollte nach den Kommunalwahlen die Arbeit aufnehmen, um die schulpolitische Zukunft in der Kommune zu formen.

Bei den Sitzungen des Arbeitskreises Grundschulen machten sich die Mitglieder unter anderem daran, ein Grundkonzept zu erarbeiten, das die Kindergarten- und die Schulsituation verzahnt. Bei der jüngsten Schulausschuss-Sitzung wurde deutlich, wie kompliziert das zu gestaltende Papier war und wie kleinteilig es würde, sodass die Frage nach dessen Nutzen aufkam.

Beim Zusammentreffen des Arbeitskreises Grundschulen, der dem Schulausschuss zuarbeitet, kam im Mai nach Informationen dieser Zeitung der Vorschlag auf, die Grundschule Meerbeck zu schließen, was Eltern in dem Ort weiterhin ablehnen. Zusätzliches Futter bekommt die Debatte, weil sich die Meerbecker Schulleiterin, Bernadette Menzel, für eine andere Direktoren-Stelle beworben haben soll. Beide Aspekte haben allerdings eigentlich nichts miteinander zu tun.

Bereits im vergangenen Jahr hatten die Verteidiger der Grundschule Meerbeck die kleinen Klassengrößen als Argument für deren Erhalt angeführt, weil diese ideal für den Unterricht seien. Zudem sparte die Schließung der Schule kaum Geld ein, wie Eltern ausgerechnet haben wollten.

Seit der Kommunalwahl 2011 gibt es in der Samtgemeinde Stimmen, die auf eine Außenstellen-Lösung für die Grundschule drängen, die Niedernwöhren als Stammsitz und Lauenhagen als Außenstelle vorsieht. Der Standort Meerbeck würde demnach geschlossen. Außenstellen-Modelle existieren auch in den Nachbar-Samtgemeinden Nienstädt und Lindhorst.



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