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Turnier auf dem Schulhof und Prüfungsfahrt auf der Straße / Mancher Autofahrer rücksichtslos

Schulkinder zeigen Können auf dem Fahrrad

Rehren (la). Die Aufregung auf dem Schulhof der Grundschule ist groß gewesen. Schließlich hatten die Kinder der dritten und vierten Klassen schon seit Wochen für diesen Tag geübt. Jetzt wurde es ernst: Sie mussten ihr Können auf dem Fahrrad unter Beweis stellen.

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Mit selbstverständlich verkehrssicheren Rädern der Schule und mit Helmen auf dem Kopf, mussten die Kinder den schwierigen Parcours durchfahren. Dabei wurde die Aufmerksamkeit getestet, der Gleichgewichtssinn und das fahrerische Können. Eine Acht musste durchfahren, auf einem Spurbrett das Gleichgewicht gehalten und im Slalom zwischen Stangen hindurch gefahren werden. Dabei hatten Polizeioberkommissar Hans-Jürgen Janßen und Kriminalhauptkommissar Andreas Wichmann von der Polizeistation Rehren immer ein wachsames Auge auf die Kinder, denn jeder Fehler wurde notiert. "Die Kinder haben das klasse gemacht",sagte Janßen und hatte für die Besten auch Preise besorgt. Dank der Unterstützung von Zweirad-Reese in Eisbergen, bekamen die besten fünf Kinder einen Fahrradcomputer. Einige Tage später wurde es dann für die Viertklässler spannend. Sie absolvierten ihre Fahrradprüfung und dafür mussten sie sich im öffentlichen Straßenverkehr behaupten. Von der Schule aus ging es durch die Steinbeeke, die Dr. Oetker-Straße, Ortheide, Steinbeeke und zurück zur Schule. An verschiedenen Stellen hatten sich Eltern, Großeltern und Lehrer postiert, um zu kontrollieren, ob die Kinder alles richtig machen. Umschauen, Handzeichen geben, gegebenenfalls absteigen und das Fahrrad schieben und vor allem aufmerksam und sicher fahren. Auch die Polizisten waren wieder mit von der Partie. Andreas Wichmann war selbst mit dem Rad gekommen und begleitete einige unsichere Kinder auf der Strecke. Auch wenn sich bei manchen Kindern kleine Fehler einschlichen und einige auch noch sehr unsicher auf den Zweirädern unterwegs waren, so war Verkehrsobfrau Kriemhild Sensing doch zufrieden. "Die meisten haben die Prüfung bestanden. Aber das heißt noch lange nicht, dass sie sich mit dem Rad sicher im Straßenverkehr bewegen können", warnt die Lehrerin. Erschreckend war das Verhalten einiger Autofahrer. Obwohl leicht zu erkennen war, dass sich im Bereich rund um die Schule etwas besonderes ereignete, nahmen sie keine Rücksicht.

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