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Schulfonds: In erster Linie Sachleistungen

Landkreis (jl). Der Schul- und Berufsschulausschuss des Kreistages hat eine Grundsatzempfehlung zum Thema Schulfonds gefasst. Diese regelt den Kreis der Leistungsberechtigten und der Art der Leistungen. Bei diesen legen die Politiker großen Wert auf Sachleistungen statt Bargeld.

Der Kreisausschuss hatte die Verwaltung Ende vergangenen Jahres beauftragt, das Vorgehen mit anderen Instanzen abzusprechen, die im Bereich Schule wirken wie etwa die Gemeinden als Träger der Grundschulen. Ziel ist ein möglichst einheitliches Vorgehen. Bis jetzt haben sich drei Grundprinzipien heraus kristallisiert. So gelten Kinder einkommensschwacher Familien oder Erziehungsberechtigter als leistungsberechtigt. Als Maßstäbe dienen die Sätze der Sozialgesetzbücher (SGB) II und XII sowie des Asylbewerberleistungsgesetzes. Was die Schulen dafür benötigen, wird ihnen zusätzlich bereitgestellt. So hat der Kreistag im aktuellen Haushalt für seine Schulen 74 800 Euro für Schulbücher bewilligt. Dem liegt eine Kalkulation von 50 Euro pro bedürftigen Schüler zugrunde. Fernerübernimmt der Landkreis auf individuellen Antrag beim Sozialamt die Kosten für Monatskarten für Oberstufenschüler beziehungsweise für Teilnehmer vergleichbarer Bildungsgänge. Diese Regelung gilt wegen des noch nicht abgeschlossenen Gerichtsverfahrens allerdings vorerst nur für das aktuelle Schuljahr. Mittagessen an Ganztagsschulen bezuschusst der Landkreis je nach Alter der Schüler mit 74 beziehungsweise 56 Cent pro Essen -sofern die Kommune oder örtliche Initiativen auch Geld geben.




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