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Landkreis richtet Fest aus für die Auszeichnung der Elisabeth-Selbert-Schule mit dem deutschen Schulpreis

Schulfeier im Alten Hallenbad

HAMELN. Bereits am 29. Mai 2017 erhielt die Elisabeth-Selbert-Schule aus den Händen von Bundeskanzlerin Merkel in Berlin den Deutschen Schulpreis überreicht. Anlässlich dieser wichtigen Auszeichnung richtete nun der Landkreis ein großes Fest im Alten Hallenbad aus. 250 geladene Gäste konnten einen abwechslungsreichen „Stundenplan“ erleben.

Anlässlich der Feier zur Auszeichnung der Elisabeth-Selbert-Schule mit dem deutschen Schulpreis kreierte Bäckermeister Thomas Wegener diese Torte. Darauf war das Schullogo mit dem Logo des deutschen Schulpreises abgebildet. FOTO: Dr. Anja Schmidt/PR

Landrat Tjark Bartels‘ Grußwort fand besonderen Beifall, weil er neben Lob und Wertschätzung für die Schule auf die Notwendigkeit des Neubaus auf dem Gelände der Linsingenkaserne einging.

Pastorin Silvia Mustert, persönliche Referentin des Landesbischofs Ralf Meister, verwies die Anwesenden darauf, dass schulischer Erfolg nur einen Teilaspekt menschlichen Lebens ausmache.

Und Gisela Grimme, die Schulleiterin der Elisabeth-Selbert-Schule seit 22 Jahren, betonte die Bedeutung von Resilienz für junge Menschen. Dabei handelt es sich um die Fähigkeit, auch mit widrigen Lebensumständen zurechtzukommen. „Die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, auch wenn es nicht so gut läuft, das zeichnet die Pädagogen an dieser Schule aus!“, betonte sie unter dem Beifall des großen Auditoriums.

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Pastorin Silvia Mustert

Salvatore Mercia als Schulsprecher und Gizem Bas, die in Berlin bei Angela Merkel dabei war, stellten die gute Arbeit der Elisabeth-Selbert-Schule aus Schülersicht dar.

Auf dem „Stundenplan“ standen aber nicht nur Reden und Ansprachen. Die Band „Tone Fish“, bekannt für „New Power Folk“, sorgte für wippende Fußspitzen und kräftigen Applaus. Das ungewöhnliche, aber sehr gelungene Präsent der Kultusministerin war die Einladung der Gewinnerin der U20-NRW-Meisterschaften im Poetry Slam, Daniela Sepehri aus Paderborn. Bei ihrem Slam über eine von Abschiebung bedrohte afghanische Familie hätte man eine Stecknadel fallen hören können, und die Künstlerin erntete ungläubige Blicke für ihre Leistung in ihrem jugendlichen Alter und natürlich tosenden Applaus. Schülerinnen und Schüler der Gastronomie sorgten für Cocktails, den Service übernahm eine Klasse der Hauswirtschaft. Sie wurden „unterstützt“ von zwei Spaßkellnern, die die Anwesenden erheiterten. Bäckermeister Thomas Wegener, ein wichtiger Kooperationspartner der Schule in der Dualen Ausbildung, erstellte höchst selbst eine optisch wie geschmacklich eindrucksvolle Torte. Diese verband das Schullogo mit dem des Deutschen Schulpreises und war mit einer Originalunterschrift des Landrates versüßt. „So lassen wir uns die Schule gefallen“, stellten die anwesenden Schülervertreter zufrieden fest, und drückten damit aus, was alle Anwesenden empfanden: Es war ein rundum gelungenes Fest für die beste Schule Deutschlands.PR



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