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Schützenverein Hachmühlen muss rund 1000 Euro aufbringen

HACHMÜHLEN. 346 Euro wurden im November für die Regelüberprüfung der Schießanlagen fällig, weitere rund 650 Euro kostet das Baumaterial für die Reparaturen. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten für die Schützen in Hachmühlen: Der Vorstand wurde wiedergewählt und zahlreiche Mitglieder ausgezeichnet.

Präsentieren stolz die Trophäen für ihre Schießleistungen: Klaus Mertens und Michael Küster. Foto: Honig

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Gerhard Honig Reporter

HACHMÜHLEN. Alle vier Jahre finde sie statt, die gemäß Waffengesetz angeordnete Regelüberprüfung der Schießanlagen, sagte Holger Schmolke vor den versammelten Mitgliedern des Schützenvereins in seinem Vorstandsbericht. Und, weil keine Amtshandlung ohne Gebührenordnung denkbar ist, musste der Verein im November zähneknirschend 346 Euro für Gutachter und Gebühren zahlen. Doch damit nicht genug: Um die, wenn auch geringen, festgestellten Mängel beheben zu können, seien noch einmal vorsichtig geschätzte 650 Euro nur für Baumaterial fällig, goss der Vorsitzende noch mehr Essig in den Wein.

Laut Gutachterbericht seien an den vier Kleinkaliberbahnen Weichholzblenden als Splitterschutz sowie seitlich Heraklith-Platten zum Schall- und Brandschutz anzubringen. Der Luftgewehrstand sei ohne jede Beanstandung geblieben. Sigrid Schmolke regte daraufhin an, zur Entlastung der Vereinskasse kleine Geldspenden von den Mitgliedern einzuwerben, woraufhin auch mancher Schein den Besitzer wechselte, unter anderem eine Spende vom Revierfest durch Günther Hönes in Höhe von 50 Euro.

In seinem langen Tätigkeitsbericht bildete Schmolke ein ereignisreiches Jahr ab, in dem gut 60 Termine wahrzunehmen waren, jedoch ohne Wettkampftage und Trainingsabende, die noch mal extra zu Buche schlugen. Bei den Arbeitseinsätzen zum Erhalt des Schützenhauses und der Schießanlagen seien regelmäßig nur die fünf Vorstandsmitglieder zu sehen gewesen. Es sei zu wünschen, dass auch „normale“ Mitglieder für solche Termine bereit wären. Arno Scholz bilde dabei eine rühmliche Ausnahme, sorge er doch außer der Reihe aus freien Stücken vorm Haus für Sauberkeit.

Von den aktuell 55 Mitgliedern hatten sich 26 Stimmberechtigte eingefunden, um ihre Stimme zur turnusmäßigen Vorstandswahl abzugeben. Wahlleiter Klaus Mertens hatte aber leichtes Spiel, hieß es doch bei den Vorschlägen durchweg „Wiederwahl“, sodass dieser Tagesordnungspunkt schnell über die Bühne ging. Mehr Geduld brauchten die Anwesenden beim sehr detaillierten Schießbericht von Franz Hillebrand. Schützenkönig wurde Jörg Winterfeld, Alterskönig Harald Seidel, Königin für ein Jahr wurde Sigrid Schmolke, der Jugendkönig heißt Maik Jordan und der Bürgerkönig Sebastian Grabarits. Vereinsmeister Luftgewehr Freihand wurde Michael Küster (Wanderpreis Bronze-Adler), während Klaus Mertens in Summe das beste Teilerergebnis erzielte (Bronze-Rehbock) und gleichzeitig den Bronze-Steinbock für sein bestes Jahresergebnis Luftgewehr Auflage erhielt. Bei weiteren 24 Wettkampfterminen auf Vereins-, Stadt- und Kreisebene standen die Hachmühler Schützinnen und Schützen vor den Scheiben.

Für langjährige Mitgliedschaften erhielten Ehrenurkunden und Blumensträuße: Achim und Ulrike Wanke für 40 Jahre sowie Florian Feuerhake für 15 Jahre Vereinstreue. Die 50-Jahre-Ehrung für Arno Scholz wird ihm zum späteren Zeitpunkt überreicht.

Als Termine außerhalb des Vereinsschießbetriebs im neuen Jahr nannte der Vorsitzende das Osterfeuer am 31. März, das Maibaumfest am 1. Mai sowie das Bürgerschießen am 15. September.

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