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Beitrag zum Wettbewerb der Stiftung Lesen

Schüler "erforschen" den Regenwald

Nienstädt (mw). "Es ist was los im Regenwald" ist der Titel eines Theaterstücks gewesen, das Schüler der Klasse 3e der Grundschule Nie nstädt in der Aula vor anderen Grundschülern aufgeführt haben. Die Darbietung ist der Abschluss eines Projektes gewesen, mit dem sich die Schulklasse am Wettbewerb "Tesalino und Tesalina im Regenwald" der Mainzer "Stiftung Lesen" beteiligt hat.

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In dem von ihrer Lehrerin Anja Bleidissel geschriebenen Stück haben die kleinen Schauspieler die Geschichte einer Schulklasse erzählt, die bei einer Exkursion in den Regenwald Tieren und Ureinwohnern begegnet und dadurch den Wert dieses Lebensraumes erfährt. Zuvor hatten sich die Drittklässler laut Bleidissel während des von Januar bis April laufenden Projektes anhand von Büchern in die Materie eingelesen und - den Wettbewerbsregeln entsprechend - eine von der Stiftung Lesen vorgegebene Geschichte jeweils individuell zu Ende geschrieben. Um ihr Wissen zu vertiefen, führten sie zudem Schriftwechsel mit Regenwaldkennern wie etwa Rüdiger Nehberg. Auch baten sie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zu helfen, den Regenwald "zum Naturschutzgebiet zu machen". Mit der von Bleidissel dokumentierten Projektarbeit - einschließlich der von den Schülern gefertigten Bühnenkulisse - will sich die Klasse beim diesjährigen Wettbewerb bewerben. Nach Auskunft von Schulleiter Helmut Quander beteiligt sich die Grundschule seit sechs Jahren an dem alljährlichen Wettbewerb und hat es bereits mehrfach auf einen der ersten drei Plätze geschafft. Im Anschluss an das Theaterstück stellten sich die Laiendarsteller den Fragen ihrer Zuschauer. "Das weiß kein Mensch" antwortete Lennart Nerge (9) auf die Frage, wie viele Tiere im Regenwald leben. "Es werden ja jeden Tag neue entdeckt." "Der Pfeilgiftfrosch" sei das gefährlichste Tier, berichtete Pauline Hartmann (8). Und Patrick Liwack (9) erklärte, der Urwald sei "die grüne Lunge der Erde". Anne Lohr (8) verriet zudem, dass das Schauspielen "eigentlich nicht" schwer ist. "Wir haben uns sehr viel Mühe gegeben."



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