weather-image
10°
Königsproklamation und Ehrungen erstmals auf dem Sportplatz

Schröders geben in Falkenhagen den Ton an

FALKENHAGEN. Das Amt ist Dieter Schröder nicht fremd: Nachdem er bereits zweimal Jungschützenkönig und 1977 Schützenkönig gewesen war, legte er 40 Jahre später noch einmal beim Königsschießen im Mai an und wurde jetzt erneut als Majestät des Schützenvereins Falkenhagen proklamiert.

Erstmals fand die Proklamation des Falkenhagener Königshofes auf dem Sportplatz statt. Vorsitzender Walter Schrader (vorn li.) inthronisierte, v.r.: König Dieter und Beate Schröder, Gerd und Monika Schröder, Björn und Saskia Jogwick, Jungschützenköni

Die einjährige Unterbrechung im Schützenfestrhythmus hatte der Vorstand genutzt, um sich Gedanken über einige Veränderungen im Festablauf zu machen. Die betrafen dann vor allem den Samstag mit einer Verlegung der Proklamation auf den frühen Abend und den Wechsel vom Kirch- auf den Sportplatz, direkt neben dem Festplatz. Der Besuch der Bevölkerung war gut, merkte Vorsitzender Walter Schrader bei der Begrüßung mit Genugtuung an.

Bei der Verabschiedung des scheidenden Königshofes würdigte Schrader den großen Einsatz von König Peter Kuffner mit seiner Königin Ute, den Königsdienerpaaren Eduard Penner mit Doreen Tallig und Jörn Talllig mit Nadine Lalk sowie Jungschützenkönig Joshua Kuffner (er wurde auch 2016 Lügder Jugend-Stadtschützenkönig). Sie seien gute Repräsentanten des Schützenvereins gewesen, lobte der Vorsitzende und war rückblickend erleichtert, dass im Mai in der regulären Zeit des Königsschießens mit Dieter Schröder ein Nachfolger gefunden werden konnte. „Er hat sich ein Herz gefasst und Verantwortung für das Dorf übernommen“, betonte Schrader, der auf die Bedeutung des Schützenvereins für Falkenhagen hinwies und aufgrund dessen Offenheit für Neubürger auch eine integrative Wirkung habe.

Mit seiner Ehefrau Beate, seinem Bruder Gerd mit dessen Ehefrau Monika sowie Björn und Saskia Jogwick als Königsdienerpaaren präsentierte Dieter Schröder bereits beim Königsschießen seinen Königshof. Komplettiert wird dieser von Jungschützenkönig Stephan Keirsebilck (er war erst am Tag des Königsschießens in den Verein eingetreten) mit seiner Begleiterin Anna-Lena Schröder. Auch ihre Amtszeit wird wieder zwei Jahre andauern. Da das Gros des Königshofes diesmal von aktiven Musikern des Fanfarenmusikzuges „Blau-Rot“ Falkenhagen gestellt wurde, fiel dieser als traditioneller musikalischer Begleiter der Umzüge unter anderem mit den Gastvereinen aus Wörderfeld und Schwalenberg durch das Dorf aus. Die Spielmannszüge Elbrinxen und Rischenau sowie die Marpetaler Blaskapelle taten ihr Bestes und sorgten für Stimmung auch im Festzelt, das sich an allen drei Tagen gut füllte.

Vorsitzender Walter Schrader (l.) und sein Stellvertreter Uwe Schader (r.) ehrten Ernst Rolef (2.v.l.) und Fritz Ostermann für deren 50-jährige Mitgliedschaft im Schützenverein Falkenhagen. FOTO: afk

Bei der Proklamation ehrte der Schützenverein mit Ernst Rolef und Fritz Ostermann zwei Mitglieder, die seit 50 Jahren dem Verein angehören, Hildegard Salim, die zum Ehrenmitglied ernannt wurde sowie acht Frauen und vier Männer, die vor 25 Jahren dem Schützenverein beigetreten sind. Am Montagmorgen verlieh der Vorstand zudem für ihre schießsportlichen Erfolge Uwe, Walter und Kira Schrader die Plakette in Gold, Sandra Wiermann, Uwe Marx und Regina Schaper die Plakette in Silber sowie Mark Schröder, Lutz Ostermann und Marco Schaper die Plakette in Bronze.AFK



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt