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Schritt für Schritt ins Berufsleben

Wer erinnert sich noch daran, als er oder sie im Kindergarten war“, fragt Britta Bödecker, Schulleiterin der Wilhelm-Raabe-Schule in Hameln.

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Katharina Mork Reporterin

Diese Zeit scheint vielen zu weit weg, um sich noch genau daran erinnern zu können. Was für die Schülerinnen und Schüler am Tag ihrer Entlassung jedoch noch nah ist, ist die Schulzeit. Und wer erinnert sich nicht gern daran? In der Tat gibt es für einige Menschen deutlich schönere Phasen ihres Lebens. Eine Zeit voller Unsicherheit, ständiger Prüfungssituationen und Konfrontationen. Einige der Freundschaften, die in der Schulzeit geschlossen werden, halten ein Leben lang.

Die Lehrer sind manchmal ein ganzes Berufsleben kontroversen Gesprächen mit Schülern ausgesetzt, haben es schwer, sich Gehör zu verschaffen, doch werden als Pädagogen auf ebendiese Schwierigkeiten vorbereitet.

Die Real-, Haupt und Oberstufenschüler, die am Freitag aus der Wilhelm-Raabe-Schule Hameln entlassen wurden, werden auf lebenslanges Lernen vorbereitet – weil sich die Anforderungen in allen Berufen laufend verändern. Unter Begleitung des Schulorchesters kommen sowohl Schüler als auch Lehrer zu Wort, um den jungen Menschen lobende bis mahnende Worte mit auf den Weg zu geben. „Einige von euch hätten diesen Schritt schon letztes Jahr gehen können, das ist ein bisschen schade.“ Gezielt schaut Schulleiterin Bödecker einige der anwesenden Schüler an, die gerade wegen dieser Umstände nicht glücklicher hätten sein können, es nun endlich geschafft zu haben. „Häufig wird den Lehrkräften vorgeworfen, sie hätten nicht alles versucht. Das stimmt schlichtweg nicht.“ Die Schulleiterin möchte an diesem Tag ihren Kollegen für ihr Engagement danken. Das Motto der Wilhelm-Raabe-Schule lautet „Gemeinsam für morgen lernen“. Dass diese vier Worte nicht leer sind, beweist eine voll besetzte Aula im Gebäude der Lohstraße. Vielleicht werden einige der Schüler sich noch lange an diesen Tag und die Sätze zurückerinnern, die Schulleiterin Britta Bödecker ihnen mit auf den Weg gibt. „Egal welches Zeugnis ihr heute in der Hand haltet – jetzt kommt der nächste Schritt.“




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