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M’era-Luna-Festival am 8. und 9. August in Drispenstedt

Schrill, düster und einzigartig

Von Gothic Rock, Dark Wave, Synth Pop bis hin zu Industrial Metal, Symphonic Metal, Neue Deutsche Härte und Electropunk – kaum ein Festival vereinigt so viele unterschiedliche Musikstile wie das M’era Luna.

Diesmal dabei: Nightwish, Asp, Rob Zombie, Einstürzende Neubauten, Blutengel, Phillip Boa And The Voodooclub, Mono Inc., Saltatio Mortis, Apoptygma Berzerk, L‘Âme Immortelle, Anne Clark Feat. Herrb, Suicide Commando, Joachim Witt, Deathstars, Tanzwut, Rotersand, In Strict Confidence, Lord Of The Lost, Nachtmahr, Dope Stars Inc., Aesthetic Perfection, Assemblage 23, Tying Tiffany, Merciful Nuns, Melotron, Absolute Body Control, Ost+Front, Coppelius, Unzucht, Frozen Plasma, Tyske Ludder, Versengold, The Other, Schwarzer Engel, Spielbann, Nachtgeschrei, Private Pact und Elvellon.

Ohne Zweifel gehört die finnische Symphonic-Metal-Band Nightwish zu den Top-Acts des Festivals. Ihre Single „Over The Hills And Far Away“ (2001) ist die Nummer 2 auf der ewigen Bestenliste der finnischen Charts, das Album „Once“ aus dem Jahr 2004 steht zurzeit auf Platz 20 der „Best-Of-All- Time-Alben“ und schaffte auch in Germany den Sprung aufs Goldtreppchen. Die musikalische Hochzeit erlebte die Band mit der ausgebildeten Opernsängerin Tarja Turunen, die 2005 die Formation verließ. Von 2007 bis 2012 shoutete Anette Olzon – ab 2013 steht Floor Jansen an forderster Front. Insgesamt hat die Band bis dato rund neun Millionen Tonträger verkauft. Am 27. März dieses Jahres wurde das Album „Endless Forms Most Beautiful“ veröffentlicht.

Der Auftritt von Einstürzende Neubauten dürfte zu den weiteren Highlights des M’era Luna gehören. Nach ihren ersten Erfolgen verabschiedete sich die Gruppe Mitte der 80er Jahre aus der Punk/Industrialbewegung und arbeitete mehr an Theaterprojekten. Mit Alben wie „Tabula Rasa“ (1993) oder „Silence Is Sexy“ (2000) schaffte die Gruppe den Sprung unter die Top 40 der deutschen Albumcharts. Der aktuelle Longplayer „Lament“ (2014) stieg auf Platz 50 in die deutschen Charts ein.

1976 gründete Joachim Witt die Band „Duesenberg“, die er nach drei erfolgreichen Alben verließ, um sich seiner Solokarriere zu widmen. Die nahm 1981 ordentlich Fahrt auf, denn Witt galoppierte mit dem Titel „Goldener Reiter“ auf Platz zwei der Charts.

Mit „Tri tra trullala“ und „Kosmetik“ gelangen ihm zwei weitere Hits – danach wurde es ruhig um den „Herbergsvater“. 1998 dann das große Comeback: Witt veröffentlichte zusammen mit Peter Heppner die Single „Die Flut“, die mit 800 000 verkauften Einheiten zum größten Erfolg seiner Karriere wurde. Auch das Album „Bayreuth 1“ war sehr erfolgreich und erhielt Platin-Status. Am 5. Juni 2015 erschien das reine Internet-Album „Ich“.

Doch nicht nur die Musikfans kommen auf ihre Kosten: Mit der Gothic Fashion Town, dem Mittelalterdorf, Modenschauen, Lesungen und den unbeschreiblichsten Marktständen ist das M’era Luna ein Festival, das über die Liveauftritte der Bands hinaus viel zu bieten hat.

Flughafen Drispenstedt/ Hildesheim, 8. und 9. August, Beginn an beiden Tagen: 13 Uhr, Karten und Infos: www.meraluna.de




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