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Regine Rinne zu Gast in Bückeburg / Auch Lesung ins Auge gefasst

Schriftstellerin schenkt der Stadtbücherei aktuelle Bücher

Bückeburg (sig). Die Stadtbücherei bekam Besuch von einer Frau, die zwar sicherlich gern liest, aber in erster Linie doch eher dazu beiträgt, die Regale mit Lesestoff zu füllen. Einige der von ihr verfassten Bücher brachte sie mit und übergab sie als Geschenk an die Leiterin der Stadtbücherei, Kathrin Bormann. Zu Gast war eine gelernte Journalistin, die auf Umwegen schließlich zur Autorin einer Romanreihe wurde.

Kathrin Bormann und Regine Rinne (rechts), die der Bückeburger S

Geboren ist Regine Rinne im Jahre 1952 in Rinteln. Das Abitur machte sie in Bünde. Zuerst studierte sie in Heidelberg und später dann in Paris Geschichte und französische Literatur. Der berufliche Lebensweg ging danach nicht immer gerade aus. Einige Zeit war sie sogar im Bankwesen tätig, in dem sie aber nicht ganz so glücklich wurde. Kein Wunder für jemanden, der eher in der Welt der Sprache als der der Zahlen zu Hause ist. Sie spricht Französisch, Englisch und Spanisch. Da waren die Aufgaben einer Feuilletonredakteurin schon deutlich wesensnäher. Auf diese Weise lernte sie alle wichtigen deutschen Opernhäuser kennen. Regine Rinne schrieb unter anderem für die "Süddeutsche Zeitung" und arbeitete auch für ein großes Münchener PR-Unternehmen im Bereich Heidelberg- Mannheim. In dieser Zeit bekam sie Kontakt zu vielen feinen Adressen. Zweimal war sie auch zu Gast im Bückeburger Schloss. Seit 1971 lebt sie in Heidelberg. Zum Zeitpunkt der letzten Jahrtausendwende wagte die Journalistin den großen Schritt in die wirtschaftliche Selbstständigkeit. Sie schreibt seitdem unter dem Pseudonym Simone Montabré und wendet sich in erster Linie an die Leser und Leserinnen, die Romane lieben, in denen es um höchst wechselvolle Ereignisse, um nicht immer einfache Liebesbeziehungen, aber auch um zuweilen recht glamouröse Lebensverhältnisse geht. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie thematisiert die Autorin ebenso wie die Folgen der Globalisierung und die damit verbundenen weltweiten Beziehungen ihrer Romanfiguren. In ihrem Werk "Liebe in Luv" befasst sie sich sowohl mit dem Segeln als auch mit der Archäologie. Ihre Hauptperson kümmert sich um sechs Kinder und gleichzeitig um zwei Männer. Mit Kathrin Bormann vereinbarte die Schriftstellerin eine Lesung in der Bückeburger Stadtbücherei. Der genaue Termin ist noch offen.



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