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Schreiben an "Heckensünder"

Hohnhorst (tes). Der Umweltausschuss unter dem Vorsitz von Karl-Walter Brüggenwirth hat in seiner ersten Sitzung Aufgaben definiert. Ziel ist ein Konzept zum Schutz der Umwelt in Hohnhorst. Hierzu zählen Biotope, Koppelwege, gemeindeeigene Flächen, Hochwasserschutz sowie - falls die Aufnahme in die Förderung gelingt - die Betreuung des Dorferneuerungsprogramms in Rehren.

Als weiteren Diskussionspunkt nannte Bürgermeister Otto Lattwesen das Regenrückhaltebecken in Nordbruch. Um Beschwerden der Anwohner bezüglich von in die Gärten gewehtem Unkraut zu vermeiden, soll das Becken aus dem Baugebiet raus. Vorab will der Ausschuss bei einer Befahrung durch Hohnhorst seinen Zuständigkeitsbereich komplett und anschaulich erfassen. Eins stehe bereits fest: "Die Hecken werden immer weniger", berichtete Brüggenwirth. Deshalb soll die Regelung, wonach die Hälfte der Kosten für Heckenpflege auf Antrag von der Gemeinde übernommen wird, bestehen bleiben. Besonders das "Juwel" Wohlrath, einst alles Grünland, dürfe nicht verloren gehen, erinnerte Brüggenwirth an die Verordnung im Landschaftsschutzgebiet. "In diesem Bereich Hecken zu entfernen ist ungesetzlich", mahnte Lattwesen. Strafen könne die Gemeinde nicht verhängen, aber warnen und notfalls Meldung beim Landkreis machen. "Zumindest Ersatzpflanzungen müssen durchgeführt werden", kündigte der Bürgermeister an, Einstimmig beschlossen wurde zudem ein Schreiben der Gemeinde an diese "Heckensünder".

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