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Schulbegleiter der Paritäten verabschieden sich mit einem bunten Fest

School’s Out Party mit Marterpfahl

HAMELN. DieSchulbegleiter des Paritätischen Hameln-Pyrmont haben das Schuljahresende mit einem inklusiven Fest unter dem Motto „Indianerehrenwort!“ gefeiert.

Die Abteilung Schulassistenz des Paritätischen Kreisverbandes Hameln-Pyrmont hatte dazu den Innenhof der Paritäten an der Kaiserstraße mit Federgirlanden und Traumfängern dekoriert. Bei sommerlichen Temperaturen konnten sich die Kinder mit und ohne Beeinträchtigung sowie Eltern und Lehrer von den bisherigen Begleitern der Schüler mit verschiedenen Spielen fröhlich verabschieden. Im nächsten Schuljahr werden andere Jugendliche ihr freiwilliges soziales Jahr absolvieren und begleiten dann Schüler mit Handycap in ihren Schulen.

Die Kinder folgten mit bunter Gesichtsbemalung den Spuren der Indianer und absolvierten an verschiedenen Stationen Spiele, die die Motorik fördern und die Sinneswahrnehmung anregen sollen. Auf Schatzsuche entdeckten sie die Kunst des Goldwaschens und verstauten ihre Gold-Nuggets in selbst gebastelten Ledersäckchen. Das Wasserbecken sorgte an diesem Tag für eine beliebte Erfrischung. Ihre Kreativität konnten die Kleinsten unter den Besuchern beim Malen von Totems ausleben. Beim Pferderennen galoppierten die Schüler und Schülerinnen über Hürden und durften am Ende des Parcours sogar einen Mitarbeiter des Paritätischen Kreisverbandes mit einem dicken Seil gefangen nehmen. Die Eltern beteiligten sich mit einer Kuchenspende an dem Fest.

Höhepunkt des inklusiven Festes war das Theaterstück „Inan und Kiona werden Freunde“, für welches die Mitarbeitenden im Freiwilligen Sozialen Jahr extra ein Indianerlager mit Tipi, Marterpfahl und Fellen aufgeschlagen hatten. Das Stück handelt von zwei Familien, die, getrennt durch einen Fluss, gemeinsam Hindernisse überwinden und – symbolisch – Brücken bauen, um zu einander zu finden.

Die FSJ-lerin Christin von Wieding an der Kreativstation. Hier konnten Kinder ihren bunten Handabdruck auf einer Leinwand verewigen. Susanne Lange/PR

Insgesamt zeigen Kinder viel weniger Berührungsängste im Umgang mit Behinderung als Erwachsene. Sie gehen im Alltag spielerisch damit um, gehen offener auf den Anderen zu. So kommt auch das Theaterstück zu dem Fazit: „Kinder sind oft einfach schlauer als Erwachsene.“

Die Schüler mit und ohne Beeinträchtigung nutzten die Möglichkeit, um in ungezwungener Atmosphäre das Schuljahr ausklingen zu lassen und sich von den bisherigen Schulbegleitern zu verabschieden. Blerta Lajci (20), Schulbegleiterin im Freiwilligen Sozialen Jahr, hob den Wert des Freiwilligen Sozialen Jahres als Lebensabschnitt hervor und bedankte sich im Namen aller FSJ-ler für das hohe Engagement der Leitung der Schulassistenz Silvia Künne sowie der Einsatzkoordinatorinnen Lena Weidemeyer und Susann Lange.

Übrigens, es sind noch Plätze frei für ein soziales Jahr im Bundesfreiwilligendienst bei den Hamelner Paritäten. Die Bewerbungen sind (bevorzugt postalisch) zu richten an: Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V., Kreisverband Hameln-Pyrmont Abteilung Persönliche Assistenz, Silvia Künne, Kaiserstraße 80, 31785 Hameln.

Um sich zu informieren, können Jugendliche auch einfach mit Silvia Künne ein Gespräch telefonisch verabreden, sie ist erreichbar unter 05151/576114.PR




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