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Erster Spatenstich für die Feuerwache Ost noch nicht in Sicht / Feuerwehren üben für die künftige Zusammenarbeit

Schon jetzt unzertrennlich

Nordsehl/Lauenhagen. Die offizielle Fusion der Feuerwehren erfolgt erst mit dem Einzug in die neue Feuerwache Ost. Die Feuerwehrmänner aus Nordsehl und Lauenhagen sind aber schon jetzt unzertrennlich. Seit einigen Monaten arbeiten sie eng zusammen, teilen sich den selben Dienstplan und führen gemeinsame Übungen durch.

Das Resümee des Lauenhäger Ortsbrandmeisters Stephan Kliver: „Es macht sehr viel Spaß, mit diesen vielen motivierten Kameradinnen und Kameraden zu arbeiten.“ Nach Angaben der Feuerwehren der Samtgemeinde Niedernwöhren soll die Fusion der beiden Feuerwehren mit dem Einzug in das neue Gerätehaus voraussichtlich im Jahr 2015 vollendet sein, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Haushalt der Samtgemeinde sind für das Projekt 1,1 Millionen Euro eingeplant. Im Mai hatte der Feuerwehrausschuss der Samtgemeinde über den Vorentwurf abgestimmt. „Die Planungen sind noch im Gange“, teilt Samtgemeindebürgermeister Marc Busse mit. Vonseiten der Samtgemeindeverwaltung ruhten die Planungen derzeit, denn die mit der Bauleitplanung beauftragte Firma arbeite noch daran. Genaueres konnte Busse zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Nur so viel: Er hoffe, dass der erste Spatenstich noch wie geplant in diesem Jahr erfolgt.

Um für die Fusion eingespielt zu sein, sind die beiden Feuerwehrteams jetzt mit einem hydraulischen Rettungssatz und anderen Geräten zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen ausgerüstet worden. Zusammen trainierten sie den Umgang mit den Standardgeräten – zum Beispiel mit einer hydraulischen Schere und einem hydraulischen Spreizer zum Aufstemmen und -schneiden der Fahrzeuge nach Verkehrsunfällen. Wichtige Tipps bekamen die Einsatzkräfte dabei von Marc-Henning Kommerein, Zugführer der Feuerwehr Rodenberg und Berufsfeuerwehrmann in Hannover. Er leitetet den Ausbildungsdienst in Lauenhagen.

Unterstützung bekam Kommerein von zwei Rodenberger Kameraden und Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Beim Zerlegen des ersten von sechs Fahrzeugen erklärte Kommerein auch das Vorgehen zum Retten eines im Fahrzeug eingeklemmten Unfallopfers. Da zu der Arbeit am Unfallfahrzeug aber auch Brandschutz und Verkehrsabsicherung wichtig sind, sind derartige Rettungseinsätze für die Feurwehr nicht nur zeitintensiv, sondern erfordern auch ein großes, eingespieltes Team, heißt es abschließend.kil




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