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Quereinsteiger Hannelore und Hans-Joachim Saul wollen Antik-Café in Traditionsgaststätte eröffnen

Schneller als gedacht: Nachfolger für‘s Echtern

Bad Münder (oe). Eben noch als weiterer Gastronomie-Leerstand in der münderschen Innenstadt verbucht, jetzt schon hoffnungsvolle Erweiterung des innerstädtischen Café-Angebotes – mit dem Echtern 18 geht’s weiter, und zwar schneller als viele Beobachter vermutet haben. Hans-Joachim und Hannelore Saul übernehmen als Pächter die ehemalige Kultkneipe an der Echternstraße. Das Ehepaar aus der Kurstadt plant allerdings weitgehende Veränderungen sowohl der Einrichtung als auch des gastronomischen Angebotes.

Eben noch Uwe Steinrück – jetzt steht Hannelore Saul hinte

Theke, Küche, Mobiliar – alles wird vom neuen Inhaber-Duo mit Familienangehörigen, Freunden und Bekannten zurzeit eifrig ausgeräumt. „Was wir selbst machen können, machen wir mit viel Elan“, sagt Hannelore Saul, die gerade die letzten Gläser vom ehemaligen Tresen einpackt. Jetzt kommen noch Installateur und Elektriker – auch die gesamten Sanitäranlagen werden erneuert. „Wir hoffen, dass alles in vier Wochen fertig ist und wir eröffnen können“, so Hans-Joachim Saul. Er und seine Ehefrau haben keine Erfahrungen in der Gastronomie, gehen aber mit frischem Mut an die Sache heran – trotz der „schwierigen Situation in Bad Münder“.

Einen potenziellen Namen haben sich die beiden schon ausgedacht. Die Sauls könnten sich vorstellen, die Gaststätte „Antik-Café“ zu nennen. Auch über die Angebotspalette haben sich die Quereinsteiger bereits Gedanken gemacht. Es soll morgens ab 7.30 Uhr Frühstück geben und später auch einen kleinen Mittagstisch. „Keine großen Sachen: Salate, Currywurst oder Putensteak können wir hier bestimmt anbieten“, sagt Hannelore Saul, die auch für die selbst gebackenen Kuchen und Torten zuständig sein wird. Denn Kaffee und Kuchen sollen das Hauptgeschäft werden. Die Einrichtung wollen die Sauls hell und freundlich gestalten, allerdings mit antiken, gemütlichen Möbeln.

Es ist auch schon an eine Zusammenarbeit mit dem Stuhlmuseum in Eimbeckhausen gedacht worden. „Dann können das eine oder andere Möbelstücke sogar hier erworben werden“, so die Idee der Pächter. Raucher werden sich allerdings zurückhalten müssen. Für die Abtrennung eines Raucherraums ist in dem kleinen Lokal kein Platz. Im Sommer werden dafür aber draußen die Möglichkeiten geschaffen.

Hausbesitzer Hermann Alves, Pastor i. R. aus Bad Ems, ist begeistert von den Plänen der Sauls. „Das ist ein zukunftsträchtiges Konzept“, sagt Alves. Das Frühstücksangebot ab 7.30 Uhr hält er gar für eine Marktlücke. Was laut Alves entscheidend zum Zuschlag für das Ehepaar beigetragen hat, ist das Engagement, mit dem Hannelore Saul zu Werke geht.



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