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Hamelner Sektion im Alpenverein hat tolle Sporterlebnisse in diesem Winter

Schneeschuhwanderung im Oberharz

HAMELN. Der Ski-Club Hameln feiert eine erfolgreiche Wintersaison.

Ein breiter Waldweg im Harz. FOTO: PR

Zwar kam der Schnee auch in den Alpen erst spät, aber dank Kunstschnee konnten doch einige Mitglieder schöne Urlaubstage im Engadin, in Südtirol und im Allgäu verbringen. Einen touristischen Höhepunkt setzte zudem eine einwöchige Trekkingtour mit off-country-Skiern im Riesengebirge, teilweise nur mit Rucksackverpflegung in Selbstversorgerhütten, in deren Verlauf auch die Schneekoppe, der mit 1603 Meter Meereshöhe höchste Gipfel, bei Sturm und Schneetreiben bestiegen wurde.

Seit Anfang Januar werden regelmäßig – zum Teil mehrmals wöchentlich – Touren im Harz durchgeführt. Natürlich steht der Langlauf dort im Mittelpunkt, aber ein wesentliches Highlight und eine Gaudi allemal ist auch die alljährliche Wandertour auf Schneeschuhen. So auch dieses Mal, wie Professor Konrad R. Schreitmüller berichtet.

Startpunkt war Oderbrück, dort gab es eine kurze Einführung in die unterschiedlichen Bewegungsabläufe mit den Schneeschuhen. Die Schneeschuhe ermöglichen eine Tour in unwegsames Gelände, und das verlockte alle Teilnehmer. Fernab der breiten Forstwege einmal schmale Pfade, mit Gräben, Löchern, umgestürzten Bäumen zu erkunden. „Plötzlich breche ich ein und liege auf der Nase. Eigentlich kein Problem, aber das Aufstehen im Bruchharsch ist nicht ganz so einfach mit den Bigfoot-Geräten“, so Schreitmüller. Eine Kurzpause gab es an der Achtermannshöhe mit fingerfertig gewürfelter Hartwurst und Käse. Bei der Besteigung des Achtermannkopfes erweisen sich die Harscheisen der Schneeschuhe als besonders hilfreich, denn dort war es ist wirklich eisglatt. Und endlich brach die Sonne durch, der tief verschneite Winterwald leuchtete herrlich. Dann ging es abwärts, anderthalb Kilometer auf einem schwierigen Weg und weiter quer durch den Wald, direkt neben einem für Langläufer gespurten Waldweg. Der wäre ja leicht, eben und bequem, aber das entsprach gerade nicht dem Anspruch der Schneeschuhwanderer von der Hamelner Sektion im Alpenverein. Vom Königskrug ging es dann in weitem Bogen zum Oderteich, mit Mittagspause auf einer vom Schnee geräumten Bank. Und einen letzten Anstieg musste das Team noch leisten, bis es zurück nach Oderbrück gelangte, wo sich alle bei Kaffee und Apfelkuchen in einer dortigen Skihütte erholen konnten.

Zusammengefasst: „Es war eine Gaudi ja, aber auch eine sportliche Herausforderung, zumindest für Anfänger auf diesem Gebiet. Eine tolle Fortbewegungsart, die neben dem Spaß auch tolle Natureindrücke hinterließ und den Teamgeist förderte.“PR

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