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Gemeinde setzt mobile Mess- und Anzeigeanlage ein

Schluss mit der Raserei

Haste (tes). Raser werden in Haste ab sofort optisch mit ihrem Vergehen konfrontiert. Bürgermeister Sigmar Sandmann, Gemeindedirektor Heinrich Bremer und Mitarbeiter Helmut Schneider haben an der Waldstraße am Ortseingang eine mobile Tempomess- und anzeigeanlage in Betrieb genommen.

Mit 45 km/h in die Ortschaft fahren: Bürgermeister Sigmar Sandma

Die Anlage soll künftig alle vier bis fünf Tage zwischen Kindergarten, Schule und den Ortseingangsbereichen aus Richtung Bad Nenndorf, Kolenfeld, Wunstorf, Wilhelmsdorf "wandern". Dem Fahrer zeigt diese in grellgelber Sieben-Segment-Anzeige blinkend das gefahrene Tempo an und erzeugt bei Überschreitungen wirkungsvoll ein "schlechtes Gewissen". In Zusammenarbeit mit den Straßenverkehrsbehörden vom Land Niedersachsen, dem Landkreis Schaumburg und der Polizei wurden neun Standorte in der Gemeinde Haste festgelegt, die für Messungen und Anzeigen geeignet sind. Zum Einsatz kommt die Anlage zudem in Wilhelmsdorf, der Dorfstraße, dem Rübenkamp und im Grenzweg. Besonders in der Dorfstraße sei die Verkehrssituation im Moment brisant, betonte Sandmann: "Durch die Arbeiten an der Autobahn wählen viele diese Strecke." Bußgelder müssen Verkehrssünder nicht befürchten. Gleichwohl registriert das Gerät alle Messungen für statistische Zwecke, erklärte Sandmann den Vorteil der 2500 Euro teuren Anlage. "Die Straßenverkehrsbehörden sind sehr an dieser Statistik interessiert", bestätigte Bremer. Davon profitieredie Gemeinde, so der Gemeindedirektor weiter: "Das stärkt unsere Position bei Anträgen."



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