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Gestern Abend: Großbrand in Harderode / Tiere verbrannt / Frau unter Schock - Notarzt-Einsatz

Scheune und Stall werden Raub der Flammen

Harderode. Flammen, Funkenregen - Großbrand in Harderode an der Bäckerstraße. Dort standen gestern Abend eine Backsteinscheune und ein Fachwerkstall, die über das Dach miteinander verbunden sind, lichterloh in Flammen. Gegen Mitternacht kämpfte ein Großaufgebot an Freiwilligen gegen ein Meer aus Feuer. Fest stand bei Redaktionsschluss: Es sind Tiere verbrannt, vermutlich Ziegen.

Stall und Scheune brennen in voller Ausdehnung.

Autor:

Ulrich Behmann

Eine Frau, offenbar die Besitzerin, soll noch versucht haben, das Vieh zu retten. Sie wurde von Nachbarn zurückgehalten und zum Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes gebracht. Sanitäter alarmierten später den Notarzt aus Bad Münder. Die unter Schock stehende Harderoderin wurde vor Ort behandelt. Um 20.29 Uhr ging der erste Notruf in der Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle (FEL) des Kreises in Hameln ein. Die Disponenten Axel Langholz und Dietmar Schwerdthelm schickten umgehend die Feuerwehren Harderode und Bisperode zum Brandort. Nur eine Minute später kam die Rückmeldung: "Große Scheune brennt in voller Ausdehnung!" Sirenen heulten, Funkmeldeempfänger piepten - Freiwillige aus Behrensen, Bessingen und Diedersen eilten ihren Kameraden zur Hilfe. Löschwasser wurde aus der Ilse und aus Hydranten zur Bäckerstraße gepumpt. Auch die Drehleiter der Feuerwehr Hameln rückte aus. Später brachte noch die Feuerwehr Coppenbrügge Beleuchtungsmaterial nach Harderode, denn: Als die riesigen Flammen nicht mehr aus dem Dachstuhl loderten, war es am Einsatzort sehr dunkel. Unbekannt ist noch, wodurch das Großfeuer entstanden ist. Ein Team der Tatort-Gruppe der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden nahm erste Ermittlungen auf. Heute früh werden Brandermittler in der Ruine nach Spuren suchen.

Mit vereinten Kräften gegen die Flammen - Feuerwehrleute spritze
  • Mit vereinten Kräften gegen die Flammen - Feuerwehrleute spritzen riesige Mengen Wasser in Scheune und Stall. Es gelingt ihnen, ein Nachbargebäude zu retten. Rechts: die Drehleiter im Einsatz. Fotos: ube
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