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140 Feuerwehrkräfte "löschen" Flächenbrand auf Nienburger Gebiet / Bereitschaftsführer Hahne "sehr zufrieden"

Schaumburgs Bereitschaft Süd meistert alle Übungslagen

Landkreis/Nienburg (jl). Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd hat ihre Jahresübung 2008 im benachbarten Landkreis Nienburg, in Heemsen, absolviert. In diesem Jahr dauerte die Übung zwei Tage, und die Schaumburger Einsatzkräfte übernachteten in einer Turnhalle in Drakenburg in der Samtgemeinde Heemsen.

Rund 140 Feuerwehrleute sind mit ihren Einsatzfahrzeugen am Freitagnachmittag in die Samtgemeinde Heemsen aufgebrochen. Die erste Aufgabe für die Bereitschaft war eine Personensuche im Wald. Eine nicht alltägliche Aufgabe für Feuerwehrkräfte. Dennoch kommt es häufiger vor, dass auch Einsatzkräfte der Feuerwehren dazu mit eingesetzt werden. Die Annahme: Zwei aus einem Altersheim vermisste Personen sollten sich in einem Waldstückverlaufen haben. Unter der Anleitung von Ralf Daniel von der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg wurde diese Aufgabe gemeistert. Am Sonnabendmorgen gab es eine neue Aufgabe für die Bereitschaft: In einem Torfwerk in der Ortschaft Lich tenmoor in der Samtgemeinde Heemsen war ein Feuer ausgebrochen. Die Schaumburger Brandschützer wurden zur Unterstützung der Feuerwehren der Samtgemeinde Heemsen eingesetzt. Zwei Gruppen bekämpften das "Feuer", weitere "retteten" einige Personen aus der Lagerhalle. Dann sorgte die Regie für eine Eskalation: Durch einen Lorenzug, der am ersten Torfwerk unbemerkt Feuer gefangen hatte,kam es zu einem Flächenbrand in einem zweiten Torfwerk in derselben Ortschaft. Zu diesem Brennpunkt wurden jetzt alle vier Züge der Bereitschaft, sowie der Fernmeldezug des Landkreises Schaumburg alarmiert. Der 1. Zug war für die Menschenrettung verantwortlich. Der 2. Zug hatte als Aufgabe die Rettung von verletzten Personen, die in einem Personenwagen eingeklemmt waren. Der 3. Zug war für die Wasserversorgung über lange Wegstrecke zuständig, der 4. Zug richtete ein Pendelverkehr zur Wasserversorgung ein. Bereitschaftsführer Dirk Hahne war mit dem Übungsverlauf sehr zufrieden, und so hieß es am Sonnabendmorgen gegen 11 Uhr Übungsende, nachdem alle Übungslagen abgearbeitet waren.




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