×
Schnatgang führt 23 Kilometer weit durch die Großgemeinde Evesen

Schaumburger Straße und Mathweg stehen oben auf der Prioritätenliste

Evesen (mig). Ganz schön fleißig waren die Teilnehmer eines Schnatgangs durch die Großgemeinde Evesen. "Zum Ende der Fahrt standen 23 Kilometer auf meinem Tacho", schmunzelte Ortsbürgermeister Horst Schwarze. Die Gruppe hatte sogar das Hafengelände Berenbusch besucht.

Erstes Ziel der wetterfest gekleideten Schnatgänger, war aber das Baugebiet "Auf der Höhe". Dort wurde gerade der Kinderspielplatz fertiggestellt. Weil das Gefahrenpotenzial durch Verkehrsteilnehmer für die Kinder zu groß ist, wurde angeregt, diese Zuwegung gänzlich zu schließen. "Für Leute, die beispielsweise spazieren gehen wollen, bietet sich 50 Meter rechts oder links weiterhin die Möglichkeit, aus dem Baugebiet herauszukommen", so Schwarze. Außerdem stellten die Teilnehmer fest, dass die Bepflanzung öffentlicher Streifen "überdacht werden muss". "Das ist manchmal doppelt gemoppelt mit den Bepflanzungen der Bürger. Vielleicht reicht manchmal eine Rasenfläche auf öffentlichen Streifen", so Schwarze. Ebenfalls besichtigt wurde die Neubauerweiterungsfläche am Friedhof. Über den Westfalenweg und Plassering fuhr man dann Richtung Eveser Straße. Dort fiel den Mitgliedern verbotener Grünschnitt neben dem Fahrradweg auf. Am Sportzentrum Evesen wurden die Teilnehmer dann von Mitgliedern der Fußball- und Tennisabteilung begrüßt. "In der Tennisabteilung haben wir uns die Sorgen wegen des geplanten Soccerplatzes angehört", so Schwarze. Ballfangnetze und bauliche Maßnahmen sollen die Situation entschärfen. Der Platz soll Sportmöglichkeiten für nicht vereinsgebundene Jugendliche, Schulkinder und den Jugendmannschaften des VfR bieten. Ansonsten gab es großes Lob für die Sportanlage und die neuen Umkleidekabinen (Duschkabine für Schiedsrichter). "Solche Anlagen gibt es nicht oft im Landkreis." Nach dem Abstecher ins Sportliche ging's in die freie Natur. Richtung Gevattersee begutachteten die Teilnehmer eine Betonsperre, die die Hofkammer wegen illegalen Müllabladern aufgestellt hatte. Schwarze: "Wir haben uns von Ortsbrandmeister Rainer Weßling über die Situation aufklären lassen. Leider ist der Rettungsweg durch die Sperre zu." Das Problem wurde inzwischen Stadt und Landkreis gemeldet, es wird nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Am Feuerwehrhaus wurde der Stand der Arbeiten inspiziert (Turm und Zufahrtsbereich), beim stellvertretenden Ortsbürgermeister Wilfried Wilharm stärkten sich die Teilnehmer für die letzte Etappe. Schließlich ging es Richtung Hafengelände Berenbusch. Dort informierte man sich bei Interseroh "über den Stand der Dinge, nach dem Großbrand." "Wir haben der Firma gesagt, dass uns am Herzen liegt, dass sie vom Großbrand nicht aus dem Tritt gebracht wird", erklärte Schwarze. In Nordholz in der Verlängerung des Tannenwegs soll an der Kanalbrücke - auch für den Fremdenverkehr - eine Bank aufgestellt werden. Wenn die Erlaubnis vorliegt, will die Gemeinde auf Sponsorensuche gehen. Bei Ratsmitglied Reinhard Luhmann machte die Gruppe dann Station und besprach die Fahrt. Horst Schwarze richtete einen Dank an den Bauhof und betonte: "Mit Bauhofchef Gerd Nass habe ich immer einen kompetenten Gesprächspartner, auf den ich mich auch verlassen kann." Schwarze nutzte die Gelegenheit, die Grundstückbesitzer über die Presse zu erinnern, das ausschließlich Land- und Hausbesitzer für die Reinigung der Rohre zuständig sind. Einig war sich der Ortsrat über die Prioritätenliste (Ausbau, Ausbesserung der Gemeindestraßen) für den Bereich Schaumburger Straße, Mathweg, Am Meierhof, Nordring, Kiesweg, Hohes Feld und Drosselweg.




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt