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Telekom: Versorgung mit DSL-Anschlüssen erreicht 92,5 Prozent

Schaumburger Problemzone ist Hespe

Landkreis (ssr). Die Region Schaumburg/Nienburg ist zu 92,5 Prozent mit T-DSL-Anschlüssen versorgt. Das hat die Telekom dem heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy mitgeteilt. Als noch verbliebene Problemzone im Schaumburger Land wird die Gemeinde Hespe genannt.

Die Telekom verweist nach Angaben Edathys in ihrer Stellungnahme auf positive Zahlen: "Zurzeit können von den vorhandenen 109 126 Festnetzanschlüssen 98 499 mit T-DSL versorgt werden. Sobald die geplante Baumaßnahme im Ortsnetz Heemsen (Kreis Nienburg) abgeschlossen ist, etwa Ende Juni 2007, erhöht sich die Zahl der versorgten Anschlüsse auf 100 932. Somit ergibt sich ein Anschluss-Versorgungsgrad von 92,5 Prozent. Dies entspricht dem durchschnittlichen bundesdeutschen Versorgungsgrad für T-DSL." Die Telekom prüft nach eigenen Angaben weitere Lückenschlüsse im DSL-Netz: "Die Telekom untersucht zurzeit, ob für die Gemeinde Hespe der Einsatz einer dezentral aufzubauenden Technik möglich und wirtschaftlich vertretbar ist." Hierbei sei dann zu prüfen, ob dazu Kooperationsprojekte der Gemeinden mit der T-Com aufgesetzt werden können. "Möglicherweise können wir so auch für die bisher nicht versorgten Bürger in naher Zukunft T-DSL zur Verfügung stellen", zitiert Edathy aus dem Schreiben der Telekom AG. Das DSL-Netz bietetÜbertragungsraten von einem bis 16 Megabit pro Sekunde. Ein hoher DSL-Versorgungsgrad ist nach Überzeugung Edathys gerade im ländlichen Raum für viele Unternehmen aus Wettbewerbsgründen wichtig. Dasselbe gelte aber auch für viele Privatpersonen, letztlich um eine "digitale Spaltung" zwischen Ballungszentren einerseits und der Fläche andererseits zu vermeiden und eine Benachteiligung der auf dem Land lebenden Bevölkerung auf diesem Sektor der Kommunikation abzuwenden. Edathy freut sich nach eigenem Bekundenüber die recht guten Zahlen. Gemeinden, in denen eine DSL-Versorgung noch nicht vorhanden ist, stehe die Niederlassung Nordwest der T-Com in Oldenburg als Ansprechpartner zur Verfügung.



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