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Kreisfusionen: CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Feuerbach sieht keinen Handlungsbedarf

"Schaumburger Land nicht primär im Blick"

Landkreis (ssr). Nach Auffassung des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Gunter Feuerbach, ist es "klar, dass zur Vermeidung einer Gebietsreform ,von oben' tatsächlich freiwillige Zusammenschlüsse" von Landkreisen nötig sind. In der jüngsten Kreistagssitzung reagierte Feuerbach damit auf die Ankündigung der neuen CDU/FDP-Landesregierung, freiwillige Fusionen von Kreisen finanziell zu fördern (wir berichteten).

Das müsse für das Schaumburger Land aber keine unmittelbaren Konsequenzen haben, fuhr Feuerbach fort. Dieser Landkreis "ist nicht in der Gruppe von Kreisen, die primär im Blick der Landesregierung sind". Denn alleine sieben Kreise in Niedersachsen würden laut Bevölkerungsprognosen im Jahre 2016 eine Einwohnerzahl von deutlich unter 100 000 aufweisen. "Dort ist der Handlungsdruck groß", sagte der CDU-Politiker. Schaumburg hat derzeit rund 164 500 Einwohner. Gleichwohl müsse sich auch Schaumburg dem demografischen Wandel und dem Zwang zur Konsolidierung der Staatsausgaben stellen. Daher sei für die Schaumburger CDU die Verbesserung der interkommunalen Zusammenarbeit die größte Herausforderung. Für alle diese aufgezeigten Notwendigkeiten "brauchen wir die große Mehrheit des Kreistags", so Feuerbach.




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