weather-image
VfL Stadthagen empfängt den punktgleichen VfL Bad Nenndorf

Schaumburger Kellerduell: Der Verlierer steckt ganz tief im Abstiegsschlamassel

Handball (mic). Drei Spieltage vor dem Schluss biegt die Landesliga auf die Zielgrade der Saison ein. Gleich vier Mannschaften hoffen noch auf den Verbleib in der Liga! Das große Zittern der Klubs beginnt! Die HF Aerzen (14:32-Punkte) steht auf dem zweiten Abstiegsplatz. Die beiden Schaumburger Vereine, der VfL Bad Nenndorf (15:31-Punkte), und der VfL Stadthagen (15:31-Punkte), haben, wie die HSG Laatzen-Rethen (16:30-Punkte), noch festen Boden unter den Füßen. Im Endspurt erwartet der VfL Stadthagen im Abstiegsduell an diesem Wochenende den punktgleichen VfL Bad Nenndorf und kämpft vor heimischer Kulisse um die nackte Existenz.

Der VfL Stadthagen baut im Abstiegskampf auf die Tore von Stefan

"Das könnte das entscheidende Spiel um den Abstieg werden! Ich erwarte ein heißes Match", wertet VfL-Trainer Werner Eyßer die pikante Ausgangslage. Dagegen können die Nenndorfer ohne Druck aufspielen! Aufgrund der Fusion zur HSG wird es den VfL Bad Nenndorf im Handball künftig nicht mehr geben. Demnach hätte der Abstieg keine Folgen. Zudem dürften die Punkte im letzten Spiel gegen die HSG Schaumburg Nord vereinsintern bei Bedarf vergeben werden. "Wir wollen den Klassenerhalt sportlich schaffen und werden uns gegen den VfL Stadthagen anstrengen", verspricht VfL-Coach Rainer Hinze ohne Rücksicht auf Nachbarschaftshilfe. Nach sieben Niederlagen ist Hinze optimistisch. "Wir haben gegen Nienburg gute Ansätze gezeigt und hätten gewinnen können. Wenn wir diese Leistung kompensieren, können wir auch in Stadthagen gewinnen!" Ähnlich sieht es sein Trainerkollege Werner Eyßer: "Wir haben zuletzt guten Handball gespielt und die Mannschaft ist nicht verkrampft! Daher können und wollen wir auch gewinnen. Ich erwarte ein interessantes, temporeiches Match und hoffe auf vernünftige Schiedsrichter! Was schlussendlich den Ausschlag gibt, bleibt abzuwarten. Der Bessere soll gewinnen." Die Stadthäger laufen bis auf Heiko Wilkening (Blinddarmoperation) in Bestbesetzung auf und werden versuchen, mit hohem Tempo zum Erfolg zu kommen. Die Badestädter müssen auf Helge Stille und Yannick Nolte verzichten. Aufgrund ihrer Routine und mit dem quirligen, treffsicheren Michael Peters ist die Hinze-Sieben brandgefährlich und auf keinen Fall zu unterschätzen. Anwurf: Sonntag, 17.00 Uhr.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt