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Testphase an Nienstädter Ampel beendet

Scharf: Erster Blitzer gegen Rotlichtsünder

Nienstädt (gus). Die erste Rotlicht-Überwachungsanlage an Ampeln im Landkreis ist jetzt "scharf" geschaltet. Das hat Kreispressesprecher Klaus Heimann mitgeteilt. Die Testphase an der Ampelanlage an der Kreuzung B 65/Bahnhof straße ist nach seinen Worten abgelaufen.

Somit müssen Autofahrer ab sofort damit rechnen, geblitzt zu werden, wenn sie bei Rot über die Kreuzung an der Nienstädter Grundschule fahren. Auch Tempoverstöße werden von dem Starenkasten registriert. Durchgängig ist das Gerät aber nicht in Betrieb. Es wird nach Auskunft Heimanns wie alle anderen Blitzer im Kreis Schaumburg turnusgemäß aktiviert. Drei Messgeräte hat der Landkreis zur Verfügung. Diese werden in ständigem Wechsel an den 17 Standorten eingesetzt. Drei Blitzer sind also täglich scharf geschaltet. In diesen Rhythmus wird der neue Starenkasten an der Nienstädter Ortsdurchfahrt nun integriert. Die Rotlichtüberwachungsanlage ist auf Initiative der Grundschule installiert worden. Die Schülerlotsen, die in dem Bereich für die Sicherheit der Schüler sorgen sollen, hatten in der Vergangenheit berichtet, dass das Stopp-Signal der Ampel häufig von Autofahrern missachtet wird. Das habe zu gefährlichen Situationen geführt. Von der Installation des Blitzers erhoffen sich die Initiatoren, dass dem roten Licht mehr Beachtung geschenkt wird. Wenn doch jemand bei Rotüber die Kreuzung fährt, wird er zur Kasse gebeten. Laut Bußgeldkatalog kostet das Überfahren einer roten Ampel mindestens 50 Euro und drei Punkte in Flensburg. Bei Verkehrsgefährdung sind 125 Euro und vier Punkte fällig. Außerdem wird der Führerschein für einen Monat entzogen. Gleiches gilt, wenn die Ampel passiert wird, nachdem bereits mindestens eine Sekunde lang das rote Licht geleuchtet hat.




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