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Rasen in Luhden ist von Glassplitternübersät / Hunderte Zigarettenkippen / 20 bis 30 Jugendliche im Verdacht

Saufgelage auf Spielplatz: Zwölf Wodkaflaschen geleert!

Luhden (sig). Eine schockierende Feststellung musste am Wochenende der Vorsitzende des Luhdener SV, Stephan Olms, machen: Als er bei der Sporthalle einen Info-Kasten für die Hallenbenutzer anbringen wollte, entdeckte er die Überreste eines wüsten Zechgelages auf dem Spielplatz neben der Halle.

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Im Sandkasten und auch auf der Rasenfläche rund um die Spielgeräte lagen Unmengen von leeren Bier-, Wein und Schnapsflaschen. Dazu kamen Zigarettenschachteln, Hunderte von Kippen und viele andere Hinterlassenschaften, die dort nichts zu suchen haben. Eine Sitzbank zeigte Beschädigungen. Am schlimmsten war jedoch, dass der Rasen von ungezählten Glassplittern übersät war. Offensichtlich hatten die Vandalen bei dem nächtlichen Saufgelage mehrere Flaschen vorsätzlich gegen eine angrenzende Mauer geworfen. Stephan Olms erreichte den stellvertretenden Bürgermeister Hartmut Büscher, der sofort die Polizei informierte und dort im Auftrag der Gemeinde Anzeige gegen Unbekannt erstattete. Die ersten Nachforschungen, die bei Nachbarn angestellt wurden, bestätigten den Verdacht, dass hier eine größere Gruppen Jugendlicher gehaust und bis zum Abwinken getrunken haben muss. Nach Schätzungen sind es zwischen 20 und 30 gewesen. Eine entsprechende Beobachtung haben auch Passanten gemacht, die gegen 2.30 Uhr von einer Geburtstagsfeier nach Hause gingen. Bürgermeister Peter Zabold wollte den Spielplatz nicht sperren, sondern machte sich mit Heinz Wittkowski und Moritz Olms an die Arbeit, das Gelände zu säubern. Sie entsorgten neben zahlreichen Dosen, Plastikbechern und Einwegflaschen zwölf große Flaschen, in denen sich überwiegend Weinbrand oder Wodka befunden hatte. Den Erlös der eingesammelten 73 Pfandflaschen übergab der Bürgermeister dem Luhdener Sportverein für die Jugendkasse. Peter Zabold weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass sich auf dem Spielplatz nur Kinder bis zum 12. Lebensjahr und deren Begleitung aufhalten dürfen. Ab 20 Uhr muss dort generell Ruhe herrschen. Wenn diese Vorschriften missachtet werden, soll künftig umgehend die Polizei informiert werden.



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