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Keine Haftung für den Schriftwart beim TuS Westfälische Eiche / Aufwandsentschädigung für Vorstand möglich

Satzung geändert – Schautag am 2. April

LÜGDE. Der Vorstand des TuS „Westfälische Eiche“ 1905 in Lügde ist vollständig. Mit Christoph Glahn konnte ein neuer Schriftführer für den scheidenden Heiko Ziermann gefunden werden.

Der Vorstand mit den geehrten Mitgliedern vom TuS Lügde. FOTO: YT

Dafür war allerdings eine Satzungsänderung notwendig: Bevor Christoph Glahn bereit war, die Wahl anzunehmen, musste das Amt des Schriftführers vom geschäftsführenden Vorstand abgekoppelt werden.

„Das ist auch nachzuvollziehen“, erläuterte der Vorsitzende Karl Hasse den Mitgliedern den Grund, dass viele zwar gerne zur Mitarbeit bereit seien, dafür aber nicht auch noch haftungsrechtlich zur Verantwortung gezogen werden wollen, insbesondere wenn es um Entscheidungen gehe, die sie gar nicht persönlich zu vertreten haben, aber mittragen müssen, weil vielleicht die Mehrheit des Vorstandes dafür gestimmt habe.

Neben einigen redaktionellen Änderungen hat die Vollversammlung auch beschlossen, dass der geschäftsführende Vorstand nur noch aus dem Vorsitzenden, dessen Stellvertreter und dem Kassierer besteht. Ein Passus macht es in Zukunft auch möglich, Vorstandsmitglieder für ihre Arbeit eine Entschädigung zukommen zu lassen, ähnlich wie Übungsleitern, die heute schon üblicherweise eine Aufwandsentschädigung erhalten.

„Wir wollen das nicht in Anspruch nehmen“, versicherte Carlo Hasse den Mitgliedern, befand es aber für sinnvoll, dass der Verein für diese Möglichkeit gerüstet ist, wenn irgendwann einmal Posten vakant zu werden drohen. Allerdings wird auch in der neuen Satzung klar darauf hingewiesen, dass die Aufwandsentschädigung nicht unangemessen hoch sein darf, sondern sich an der Gemeinnützigkeit des Vereins zu orientieren habe.

Die Vorstandswahl lief dann auch unspektakulär ab. Es wurden in ihren Ämtern bestätigt der Vorsitzende Karl Hasse, sein Stellvertreter Hans-Werner Laschewski, Kassierer Till Hönerbach, Sozialwart Torben Blome, Fußballwart Klaus-Dieter Harmuth, Handballwart Andreas König, Judowart Claudia Tennie, Laufwart Heinz Reker.

Die Sportwarte haben das sportliche Jahr Revue passieren lassen, wobei Heinz Reker die Klasse seines Teams herausstrich: „Beim 30-Kilometer langem Hermannslauf hat Reiner Schulz in seiner Klasse gewonnen und Jürgen Klemme ist in seiner Klasse auf Platz 3 gekommen. Und beim Köln-Marathon, bei dem 27 000 Läufer gestartet sind, ist Schulz mit einer Zeit von unter drei Stunden immerhin als Zweiter seiner Klasse angekommen.“

Claudia Tennie freute sich über die neuen vom Verein angeschafften Judomatten und berichtete von einem intensivierten Training: „Wir wollen bei Wettkämpfen nicht nur als Teilnehmer wahrgenommen werden, sondern auch als ernst zu nehmender Gegner.“ Das sind zumindest die Fußballmannschaften des TuS unter Carlo Hasse auch. Norbert Schlieker versicherte, dass es im Handball gut läuft. Ansgar Matthias hob Konrad Schlieker lobend hervor, der sein Sportabzeichen zum 40. Mal verliehen bekam. Wilhelm Rüsenberg betonte, dass die acht Stammspieler beim Badminton richtig gut und konzentriert bei der Sache seien. Konrad Schlieker jun. nutzte die Gelegenheit, um gleich für das Schauturnen am Ramberg zu werben. Am 2. April geben die TuS-Sportler einen Einblick in die verschiedenen Disziplinen.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft gedankt wurden Thekla Gärtner und Michael Mundhenk. Für 50 Jahre Eisabeth Becker und Lothar Klapper. Stehend applaudierten die Mitglieder Heiner Schröder, der nunmehr 60 Jahre dem Verein treu ist und über 20 Jahre die Schülermannschaften des TuS trainiert hat. „Und dabei war er richtig erfolgreich, so manche Bezirksligaspieler gingen aus seinen Kadern hervor“, erinnerte der Vorsitzende dessen großes Trainertalent. yt

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