weather-image
25°

Sanierungsmaßnahmen im Rohmelbad verzögern sich

BAD MÜNDER. „Damit mussten wesentliche Maßnahmen um ein weiteres Jahr verschoben werden.“ Es ist nur ein Satz im Haushalt für das laufende Jahr. Doch für die Nutzer des Rohmelbades bedeutet er: Sie müssen weiter warten auf manch eine so dringlich ersehnte Sanierung in der städtischen Anlage.

Besucher im Rohmelbad: Die Stadt muss immer wieder Sanierungen für die Einrichtung verschieben. FOTO: ARCHIV
zett2

Autor

Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Immerhin: Die im Frühjahr angekündigte frühere Instandsetzung des Planschbeckens findet sich weiter im Etat: Für 26 000 Euro soll für die kleinsten Gäste hier unter anderem eine neue Folie verlegt werden. Der Rest der Planungen für 2018 beinhaltet neue Vorhaben, aber auch aus 2017 geschobene Projekte: Für 5000 Euro sind Instandsetzungen am Sprungturm samt Ein-Meter-Brett und Rutsche vorgesehen. 8000 Euro steckt die Stadt außerdem in die Elektrotechnik, weitere 5000 Euro sollen demnach in die Reparatur von Wegen und Treppen auf dem Gelände fließen.

Bedeutet aber auch: Die für 2019 schon vorgesehene Sanierung des Nichtschwimmerbeckens – einer der größten Posten der kommenden Jahre wird zweigeteilt – und damit frühestens 2020 fertig. Im kommenden Jahr sind zuerst 20 000 Euro dafür eingeplant, ein Jahr später dann weitere 122 000 Euro.

Die weiteren Sanierungsmaßnahmen im Überblick: 2019 sollen weitere 9000 Euro in Wege und Treppen fließen, außerdem muss die Warmwasseranlage für 9000 Euro auf den neuesten Stand gebracht werden. Auch diese Maßnahme ist allerdings zweigeteilt: Weitere 50 000 Euro hat die Stadt für 2020 eingeplant. Im selben Jahr will sie auch für 26 000 Euro die Außenduschen samt dem sogenannten Durchschreitebecken in Angriff nehmen. Und: 8000 Euro kostet die Sanierung der Heiztechnik. Für 2021 stehen bislang nur die Elektrotechnik und weitere Wegemaßnahmen an – macht 24 000 Euro.

Die langfristigen Planungen für das Rohmelbad laufen sogar bis zum Jahr 2034 – sie sind allerdings nicht Teil des aktuellen Haushalts und wohl noch häufiger von Verschiebungen betroffen. In diesem Jahr rechnet die Stadt laut Haushalt übrigens mit 25 000 Besuchern – knapp 5000 mehr als in der vergangenen verregneten Saison.

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare