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„Rundum zufrieden“

Bad Münder. 64 Programmpunkte, 30 Betreuer, 350 Kinder, 1300 Anmeldungen – das ist die Bilanz des diesjährigen Ferienprogramms der Stadtjugendpflege, das gestern mit einer Abschlussparty zu Ende gegangen ist. „Wir sind rundum zufrieden mit dem Verlauf“, sagt Stadtjugendpfleger Frank Henning. Selbst das Wetter habe in diesem Jahr wunderbar mitgespielt.

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„Als das Unwetter über Bad Münder zog und so viele Schäden angerichtet hat, sind wir auf unserer Kanutour auf der Weser verschont geblieben.“ Besonders stolz ist Henning auf sein 30-köpfiges Betreuer-Team: „Das war die jüngste Mannschaft, die ich in den 20 Jahren hatte.“ Das jüngste Mitglied ist 15 Jahre alt. „Nur mit Betreuern, denen ich vertrauen kann, lässt sich solch ein Programm umsetzen“, macht Henning klar.

Besonders die Fahrt in den Heidepark Soltau sei immer eine besondere Herausforderung. „Ich mache immer drei Kreuze, wenn ich mit allen – und vor allem den richtigen – Kindern wieder in Bad Münder ankomme“, sagt Henning schmunzelnd. Mit 70 Kindern und zehn Betreuern ging es in zwei Bussen nach Soltau.

Beim Durchblättern durch das Programm findet Henning keine Aktion, die bei den Kindern durchgefallen sei. Im Gegenteil, „ich glaube, wir müssen im nächsten Jahr alles wieder anbieten“, so Henning. Erstmals hatte das Forum Glas einen Kurs im Glasfusing angeboten, der sehr gut angekommen sei. Nichtsdestotrotz habe er einige Ideen für neue Angebote, erklärt der Stadtjugendpfleger. Andere Aktionen, wie das wöchentliche Kochen, Wasserski oder Kino – wo keine Anmeldung nötig sei– seien Selbstläufer.

Geärgert habe er sich nur, wenn Kinder nicht zu Terminen erschienen seien, und vorab auch nicht von den Eltern abgemeldet wurden. „Das ist total ärgerlich für die Kinder, die noch auf der Warteliste stehen.“ Erstaunt sei er auch gewesen, wie wenig die Kinder über Lebensmittel wüssten. Umso wichtiger seien Aktionen wie „Vom Korn zum Brot“.

Bei der gestrigen Abschlussfeier hat Henning viele Urkunden, Pokale und Medaillen verteilt. Die Kinder konnten sich zudem ihre selbst gemachten Kunstgegenstände abholen – und es wurden ganz viele Fotos gezeigt, die während der vergangenen sechs Wochen entstanden sind.col



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