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Mit dem 1:2 bei 96 wieder im Abstiegskampf

Rückschlag für den VfL Bückeburg auf Kunstrasen

Frauenfußball (pm). Der erhoffte Befreiungsschlag ist dem VfL Bückeburg nicht geglückt. Der Bezirksoberligist verlor bei Hannover 96 mit 1:2 und ist nun wieder mitten drin im Abstiegskampf. "Insgesamt war das eine unbefriedigende Leistung von uns. Die Gegnerinnen waren engagierter und haben verdient gewonnen", fasst VfL-Sprecher Gerhard Hävemeier das Geschehen zusammen.

Monique Stahlhut brachte den VfL Bückeburg mit 1:0 in Führung. F

Der VfL hatte auf dem abgenutzten Kunstrasen der "Roten" und bei böigem Wind Schwierigkeiten die Vorgaben ihres Trainers Ulf Netzeband umzusetzen. Dennoch war die Partie zunächst offen. Nachdem VfL-Torfrau Kathrin Bialata in der 4. Minute zunächst einen Schuss von Maja Sczurek glänzend pariert hatte, setzte sich Monique Stahlhut in Szene (17.). Die Angreiferin nutzte ein kluges Zuspiel von Mareike Bauer und schob den Ball zum 1:0 ein. Doch der VfL hatte noch nicht zu Ende gejubelt, da hieß es schon 1:1. Unordnung herrschte in der Defensive der Bückeburgerinnen, die den Ball nicht entschlossen klären konnten. Liridona Behluli war zur Stelle und droschden Ball unter die Latte. Da der Schussversuch von Julia Danziger aus zehn Metern (33.) ohne Erfolg blieb und die 96-Ecke auf der Gegenseite auf die Latte und nicht ins Netz fiel (44.), blieb es zur Pause beim Unentschieden. 96 kam verbessert und engagierter aus der Kabine und spielt nun dieÜberlegenheit auf dem ungewohnten Geläuf aus. Zwar hatte Lena Spitzer noch eine Freistoßchance (50.), doch als sich der VfL-Libero auch noch am Sprunggelenk verletzte und auswechselt werden musste, hatten die "Roten" das Spiel im Griff. Lange Zeit wehrte sich der VfL erfolgreich, bis in der 83. Minute nur noch ein Reflex von Nina Schlupp half, die mit der Hand auf der Torlinie ein Gegentor verhinderte. Die Folge: Rote Karte und Strafstoß. Ein Tor fiel auch durch den Elfmeter nicht, der an die Querlatte klatschte. Zu allem Überfluss gelang 96 aber drei Minuten später doch noch der Siegtreffer. Als Bialata einen Ball nicht festhalten konnte, war Sczurek gedankenschnell zur Stelle und schoss die Kugel ins Tor. VfL: Bialata, Papenheim (84. Kögler), Hävemeier, Spitzer (60. Weber), Bauer, Selchow, Danziger, Heinke, M. Stahlhut, S. Stahlhut, Schlupp.



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