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In Extremo am 26. Oktober in der Swiss Life Hall

Rockgitarre und Schalmei im Einklang

Ihre Instrumente sind so außergewöhnlich wie ihre Namen – so trägt Sänger Michael Robert Rhein zum Beispiel den seltsamen Namen „Das letzte Einhorn“ und sorgt dabei mit Darburka und Davul für den richtigen Sound, während sich Boris Pfeiffer „Yellow Pfeiffer“ getauft hat und der Marktsackpfeife sowie der Nyckelharpa manch seltsame Töne entlockt.

Die beiden Musiker sind Teil einer siebenköpfigen Band, die unter dem Namen „In Extremo“ firmiert. Bereits seit 1995 verbindet die Gruppe Rockgitarren mit mittelalterlichen Instrumenten, was nach einigen Anlaufschwierigkeiten auch gelingt. Bis 1998 treten In Extremo als Rock- und Mittelalter-Band auf, bis man sich im gleichen Jahr auf großen Festivals erstmals als Rockband präsentiert. Doch auf den ganz großen Durchbruch müssen die Jungs noch fünf Jahre warten. Erst mit dem Longplayer „7“ kann man 2003 die deutschen Albumcharts knacken.

Trotz einiger Singleerfolge, punktete die Band überwiegend mit ihren Alben, die es fast alle unter die Top 20 schafften – mit Sängerkrieg“ (2008) und „Sterneneisen“ (2011) platzierte sich die Formation sogar auf Platz 1.

Die Texte stammen meist nicht aus den Federn der Bandmitglieder, sondern aus dem Europa des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Zu den Sprachen gehören unter anderem Isländisch, Hebräisch, Latein und Alt-Schwedisch. Mit über 1,5 Millionen verkauften Tonträgern ist In Extremo die kommerziell erfolgreichste Band im Bereich des Mittelalter-Rock/Mittelalter-Metal. Aktuelles Album: „Kunstraub“ Support: Hassliebe.

Swiss Life Hall Hannover, 26. Oktober, 19.45 Uhr, Karten: NDZ 05041/78910

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