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Rintelner haben viel zu tun im Sonderpostamt

Wiedensahl (jed). Viele Briefmarkenfreunde aus nah und fern hat es nach Wiedensahl gezogen.

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Ziel der Philatelisten war das Wilhelm-Busch-Geburtshaus, wo eine neue vierteilige Sonderbriefmarkenserie der Deutschen Post mit Hans-Huckebein-Motiven präsentiert wurde. Die Rintelner Briefmarkensammlerfreunde mit Wolfgang Pautz an der Spitze hatten es sich nicht nehmen lassen, auf der Diele des Geburtshauses ein Sonderpostamt mit allem Drum und Dran einzurichten, um auch den eigens für diesen Anlass entworfenen Ersttags-Sonderstempel mit der Aufschrift "30 Jahre Tag der jungen Briefmarkenfreunde" anbieten zu können. Postmitarbeiter Jannis Prelle hatte hinter dem Schalter alle Hände voll zu tun, um die vielen Wünsche seiner Kunden zu erfüllen. Konzentriertes Arbeiten war gefragt, denn schließlich mussten die neuen Briefmarken - wie dasbei Briefmarkenfreunden üblich ist - nicht nur an einer ganz bestimmten Stelle, sondern vor allem auch ganz besonders sorgfältig (ohne unsaubere Konturen) abgestempelt werden. All' das kostete eine Menge Zeit - und so wurden die Schlangen immer länger. Hinzu kam, dass hinter dem Tresen nicht nurdie neuen begehrten Briefmarken, sondern auch ebenso neue silberne Sondermünzen mit einem Selbstportrait von Wilhelm Busch und dessen Lebensdaten angeboten wurden, die vom Bayerischen Hauptmünzamt geprägt und von der Deutschen Münze in einer Auflage von 1,9 Millionen Stück herausgegeben wurden. Auf unserem Bild zeigt der Rintelner Wolfgang Pautz stolz die postfrischen Sonderbriefmarken. Foto: jed



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