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Riesige Flutwelle reißt Autos und Häuser mit sich

Erst bebte die Erde, dann kam die Flutwelle: Im Südpazifik hat ein Seebeben eine gefährliche Riesenwelle, einen sogenannten Tsunami, ausgelöst. Fünf bis sechs Meter hohe Wellen überfluteten Inseln und spülten ganze Dörfer einfach weg. Hier blieb kein Haus stehen. Insgesamt sind mindestens 150 Menschen gestorben. Die verwüsteten Inseln gehören zu Samoa. Der westliche Teil der Samoainseln ist ein unabhängiger Staat, der östliche gehört zu den USA.

Den Begriff Tsunami kennen in Deutschland sehr viele Menschen seit dem Dezember 2004. Damals schwappten sogar bis zu 30 Meter hohe Wellen an Küsten des Indischen Ozeans. Über 240 000 Menschen kamen damals ums Leben. Tsunamis entstehen durch Erdbeben unter Wasser. Wie genau, könnt ihr in der Grafik rechts sehen.

Auch auf Sumatra bebte die Erde

Ein Tsunami lässt sich nicht aufhalten. Inzwischen gibt es aber Frühwarnsysteme. Sie geben Alarm, wenn auf dem Meer ein Tsunami entsteht. Dann können sich die Menschen an der Küste in Sicherheit bringen. Das hat in Samoa jedoch nicht geklappt: Das Seebeben, das den Tsunami auslöste, war so nah vor der Küste, dass die Wellen zu schnell den Strand erreichten.

Nicht unter dem Meer, sondern an Land bebte die Erde auf der indonesischen Insel Sumatra. Viele Häuser stürzten ein und begruben Menschen unter sich. Wie viele gestorben sind, ist noch nicht klar. Auf jeden Fall sind es über 500 Menschen. Manche befürchten, es könnten über 1000 werden. In Indonesien kommt es immer wieder

zu schweren Erdbeben.




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