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Schiedsleute Gerhard Uthe und Rudi Beier verabschiedet / Brombach: Höchstverantwortliche Tätigkeit

Richtiger Ton im Umgang mit "Bückeburgs Dickköpfen"

Bückeburg (bus). Unter den Schiedsleuten Bückeburgs steht für den 15. Juli ein Wechsel an; an diesem Tag werden Reinhard Meiffert und Marlies Rohde den bislang von Gerhard Uthe und Rudi Beier betreuten Teilbereich der Rechtspflege übernehmen. Rat und Verwaltung der Stadt Bückeburg würdigten das ehrenamtliche Wirken von Uthe und Beier jetzt mit einem offiziellen Empfang im historischen Ratssaal des Rathauses.

Reiner Brombach (Mitte) verabschiedet die Schiedsleute Gerhard U

Während der gleichermaßen von viel Augenzwinkern wie von grundsolidem Respekt geprägten Zusammenkunft stellten Bürgermeister Reiner Brombach und Amtsgerichtsdirektor Armin Böhm die langjährigen Verdienste von Uthe (mehr als zehn Jahre) und Beier (fünf Jahre) heraus. Er könne das gegenüber der Fürstentrauung vergleichsweise bescheidene Medieninteresse nicht erklären, gab Reiner Brombach schmunzelnd zu verstehen, gelte es doch, zwei durchaus ehrenvolle Personen zu verabschieden. Und im Ernst: "Sie haben höchst verantwortliche Tätigkeiten hervorragend bewältigt." Was durch den Einsatz von ausgeglichener Wesensart, Lebenserfahrung und gesundem Menschenverstand sehr gut gelungen sei, fügte der Bürgermeister anerkennend hinzu. Böhm meinte, Uthe und Beier hätten "im Umgang mit Bückeburgs Dickköpfen stets den richtigen Ton getroffen". Im Gegensatz zur Rechtsfindung vor Gericht, wo Richter nach strengen Regeln vorgehen müssten, biete das Schiedsamt die Chance zum einvernehmlichen Dialog. Im Idealfall gingen die Streithähne ohne das Gefühl auseinander, Sieger oder Verlierer zu sein. Der Amtsgerichtsdirektor würdigte die gute Zusammenarbeit mit jeweils einer Urkunde. Die Nachfolge der Verabschiedeten werden Marlies Rohde und Reinhard Meiffert antreten.

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