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Waschanlage oder Handwäsche? / Vogelkot schnell entfernen

Richtige Autopflege lohnt sich

Regelmäßige Autopflege und porentiefe Sauberkeit sind harte Arbeit. Aber die lohnt sich, denn sie erhält den Wert des Fahrzeuges und beugt Schäden vor. Der Neuwagenvermittler MeinAuto.de gibt nachfolgend Tipps zur richtigen Autopflege und entlarvt damit gleichzeitig die ein oder andere falsche Annahme.

Wie häufig sollte man sein Auto waschen? Jede Wäsche strapaziert den Lack. Die modernen Lacke von heute sind so robust, dass der Schmutz (ausgenommen Vogelkot und Streusalz) sie nicht direkt angreift. Empfohlen wird regelmäßige Autowäsche alle zwei bis vier Wochen.

Waschanlage oder Handwäsche? Die Waschanlage ist natürlich die bequemere Fassung der Autowäsche. Es geht schnell und vermittelt das Gefühl eines sauberen Atuos. Die besten Ergebnisse werden ab er nach wie vor von Hand erzielt, denn Bürsten und Lappen in der Waschanlage erreichen nicht die Verunreinigungen, die sich unter der Haube oder in den Türen befinden. Alle paar Monate sollte deshalb zusätzlich eine Handwäsche erfolgen.

Welches Programm in der Waschanlage ist richtig? Eine Vorreinigung mit dem Hochdruckreiniger ist immer sinnvoll, sie beseitigt den gröbsten Schmutz und schont den Lack. Danach reicht meist eine einfache Schaumwäsche. Wobei darauf geachtet werden sollte, dass die Waschanlage regelmäßig geprüft und gewartet wird, denn Schmutz aus Bürsten oder Lappen wirkt wie Schmirgelpapier auf dem Autolack. Eine Unterbodenwäsche ist nur im Winter erforderlich, wenn Streusalz- und Schneereste sich unter dem Auto festsetzen. Auf Wachsprogramme kann verzichtet werden, denn das flüssig aufgetragene Wachs hält nicht lange.

Fahrzeugreinigung von Hand: Eine liebevolle Handwäsche ist nach wie vor das Beste, was man dem Auto pflegetechnisch bieten kann. Auf privatem Gelände ist aus Umweltschutzgründen das Waschen von Fahrzeugen verboten. Hier muss man auf öffentliche Autowaschanlagen, die über Waschboxen oder -plätze verfügen, ausweichen. Nach der Vorreinigung sollte ein spezielles Autoshampoo eingesetzt werden, das greift bestehende Wachsschichten nicht an. Niemals Geschirrspülmittel verwenden, damit wird der Lack angegriffen! Statt Schwamm sollte lieber ein Mikrofasertuch verwendet werden. Damit keine Wasserflecken zurückbleiben, sollte das Auto nach der Wäsche mit einem weichen Ledertuch gereinigt werden. Wer Wasserrückstände im Motorraum oder bei den Bremsen vermeiden will, kann das Auto nach der Wäsche trocken fahren.

Vogelkot: Vogelkot wirkt ätzend und sollte deshalb so schnell wie möglich feucht entfernt werden. Meist reicht klares Wasser: Einweichen und abspülen, wenn man unterwegs ist notfalls auch mit Taschentuch und Mineralwasser. Der ätzende Vogelkot führt zu Rissen im Lack. Nach dem Säubern deshalb die betroffenen Stellen mit Wasser abspülen, um Säurerückstände zu neutralisieren.




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