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Is’ ja echt wau!

Rettungshundestaffel Weserbergland besteht Prüfung

WESERBERGLAND. Auf den Hund gekommen sind Romana Lohmann, Finja Viktorin, Vivian Wannek, Rebecca Ebeling, Nina Blank sowie Hella Hake von der Rettungshundestaffel Weserbergland schon vor geraumer Zeit. Jetzt aber haben sie mit ihren tollen Vierbeinern namens Seven & Jil, Mia, Mex, Timber, Bruno und Emma etwas ganz Besonderes geschafft: die Flächenprüfung für Rettungshunde (RH-FL).

Und das alles wohlgemerkt nicht aus reinem Spaß an der Freude, sondern um im Ernstfall Leben zu retten!

Zu verdanken ist der Erfolg nicht zuletzt Rüdiger Lohmann, dem Vorsitzenden der Rettungshundestaffel, und Trainerin Romana Lohmann, die die Teams im Vorfeld gut vorbereitet hatten. Drei Tage lang wurden Hunde und Halter mit verschiedenen Aufgaben betraut, die sie als Team auszeichnen. „Die Anforderung RH-FL soll überprüfen, ob Team und Hund unter möglichst einsatznahen Bedingungen in der Lage sind, vermisste Personen aufzufinden. Voraussetzung für eine Teilnahme an der Prüfung RH-FL ist eine bestandene und gültige Vorprüfung ’Fläche‘ – dazu zählt Nasenarbeit, Gewandtheit und eine Fachprüfung“, erklärt Rebecca Ebeling, die mit ihrem cleveren Timber ebenso bestand wie die fünf anderen angetretenen Teams der Rettungshundestaffel Weserbergland. Kein „Weserbergländer“ fiel durch; Seven, Mia, Mex, Timber, Bruno und Emma sind nun offiziell „Rettungshunde“.

Über 20 Prüflinge hatten auf dem Gelände der Rettungshundestaffel Weserbergland und im angrenzenden Süntel das große Prüfungswochenende mit Prüflingen der Staffeln Osterode/Goslar/Harz, Sachsen-Anhalt Süd, Lippe-Ems und Hannover West zu absolvieren. Dass bei der Flächenprüfung den Vierbeinern, aber auch den Hundeführern einiges abverlangt wird, verdeutlichen die Zahlen: Das Suchgebiet ist 20 000 bis 25 000 Quadratmeter groß und wenig einsehbar, die Suchzeit beträgt nur 25 Minuten. Die Anzahl der versteckten Personen wird dem Hundehalter nicht mitgeteilt. Wird der Hund fündig, muss er solange bellen, bis sein Hundeführer herangetreten ist – und darf sich in der Zwischenzeit nicht mehr als fünf Meter von der aufgespürten Person entfernen. Suchtaktik, Flächenabdeckung, Kommunikation mit dem Hund – darin wird der Hundeführer bewertet, während beim Hund unter anderem auf Motivation und Lenkbarkeit, Gehorsam, Intensität und Kondition geachtet wird.

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Da fliegen die Ohren: Als echter Rettungshund kommt man ganz schön in Wallung …

Desweiteren haben noch Prüflinge die Begleithundeprüfung, die als Grundlage für die Flächenprüfung benötigt wird, bestanden: Rüdiger und Romana Lohmann mit Dex, Friederike Schroer mit Phoebe.


Termin: Die Rettungshundestaffel Weserbergland präsentiert sich wie im vergangenen Jahr auf dem Hamelner Weihnachtsmarkt (27. November bis 30. Dezember) – mittwochs jeweils von 17 bis 20 Uhr und an den Wochenenden jeweils von 15 bis 18 Uhr entweder vor dem Dritte-Welt-Laden oder auch am Brunnen auf dem Pferdemarkt.

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