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Feuerwehrausschuss informiert sich über Rettungshundestaffel

Retter auf vier Pfoten

Hameln/Bad Münder. „Nur der Bundesverband unterstützt uns, ansonsten finanzieren wir alles durch unsere ehrenamtliche Arbeit aus eigener Tasche“, erklärt der Vorsitzende des Vereins „Rettungshundestaffel Weserbergland“, Rüdiger Lohmann, den Mitgliedern des Ausschusses für Feuerwehr und Rettungswesen. „Wir wollten uns schon lange einmal ein Bild von der Arbeit der Rettungshunde machen“, so Ausschussmitglied Helmuth Mönkeberg. „Leider ist das immer wieder verschoben worden.“

Was die Ausschussmitglieder dann aber zu hören bekamen, nötigte Respekt ab. Die Rettungshundestaffel besteht seit 2005, ist seit 2010 voll einsatzfähig und hat sich in Bad Münder an der Süntelstraße am Umspannwerk in Eigenleistung ein eigenes Trainingsgelände samt Vereinsheim geschaffen. Momentan hat der Verein 20 aktive Mitglieder und verfügt über neun einsatzfähige Flächensuchhunde.

„Lohmann: „Weitere Flächensucher und Mantrailer (Personensuchhunde) befinden sich in der Ausbildung.“ Zusätzlich zur Suche etwa von vermissten Personen im Gelände ist auch das Ausbildungsfach „Wasserortung“ geplant. Nicht nur die Rettungshunde werden vom Verein ausgebildet, auch Rettungshundeführer können dort die notwendigen Kenntnisse erwerben. „Dazu gehören natürlich der Umgang mit Karte und Kompass, GPS-Einsatz, taktische Grundsätze, die Lehre vom Hund, die Kyniologie und eine theoretische und praktische Funkausbildung“, erklärt Rüdiger Lohmann.

Vor allem die Flächen- und Trümmersuche bildet das Einsatzgebiet der Rettungshunde. Ob vermisste Kinder, orientierungslose ältere Personen, verirrte Pilzsucher oder verunglückte Reiter, die Schnüffelnasen haben mit ihrer Suche immer Erfolg. Anhand einer Geruchsprobe können die Hunde gezielt eine bestimmte Person suchen und verlieren auch im städtischen Bereich die Fährte nicht. „Wir bieten zertifizierte Ausbilder, ausgebildete Suchgruppenhelfer und qualifizierte Hunde für die Flächensuche an und arbeiten im Verbund mit den Staffeln in Potzwenden, Hannover, der Harz-Heide Staffel und der aus Holzminden“, so Lohmann. Nicht nur das vorgestellte Leistungsspektrum ließ die Ausschussmitglieder aufhorchen, vor allem die Tatsache, dass mit der „Rettungshundestaffel Weserbergland“ ein so gut wie kostenloses Rettungsinstrument angeboten wird, dürfte auf großes Interesse gestoßen sein.eaw

Petra Ackermann und ihr „Easy to love“ nach der bestandenen Rettungshundeprüfung.eaw




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